OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Radio Reloj

Im Gebirge wie in den „wilayas“ (algerische Provinzen) – Kubaner und Algerier kämpften gegen den grausamen und barbarischen Kolonialismus, sich gegenseitig unterstützend. Daran erinnerte man sich gestern Abend in Havannas Sala Universal der Revolutionären Bewaffneten Streitkräfte (FAR).

Dort fand unter Leitung der Mitglieder des Politbüros der Partei Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, Álvaro López Miera, Erster Stellvertretender Minister der FAR und Chef des Generalstabs, sowie José Ramón Balaguer Cabrera, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas PCC und Chef ihrer Abteilung für Internationale Beziehungen, zum Gedenken an den 55. Jahrestag der Verschickung der ersten Mission internationalistischer kubanischer Kämpfer nach Algerien ein politisch-kultureller Akt statt

Als Ehrengast der Gala nahm der Direktor für Kommunikation, Information und Orientierung der Nationalen Verteidigung der Demokratischen Volksrepublik Algerien Generalmajor Boualem Maddi teil.

Dieser brachte gegenüber den Kubanern im Namen der algerischen Führung deren besten Wünsche zum Ausdruck als Beweis für die tiefen Beziehungen zwischen beiden Nationen.

In gleicher Weise betonte er, dass während des algerischen Befreiungskampfes Kuba – geleitet vom historischen Führer der Kubanischen Revolution Fidel Castro, dem Armeegeneral Raúl Castro und dem Heldenhaften Guerillero Ernesto Che Guevara – sein Land immer unterstützt habe.

„Ihr wart unter den ersten Nationen, die die Provisorische Regierung Algeriens anerkannten“, fügte er hinzu.

Divisionsgeneral José Antonio Carrillo Gómez, Präsident der Kämpfervereinigung der Kubanischen Revolution, bezog sich auf die Wichtigkeit dieser Tatsache für die Beziehungen zwischen beiden Völkern – in einer Zeremonie, an der außerdem Mitglieder des auf der Insel akkreditierten diplomatische Korps sowie Offiziere der FAR und des MININT teilnahmen.

„Wir sind heute hier vereint, um Seite an Seite mit unseren algerischen Brüdern die 55. Wiederkehr der Zeitspanne zu begehen, als zwischen dem 21. und 29. Oktober 1963 ein Militärkontingent aus 685 bewaffneten internationalistischen Kämpfern aus Kuba in Algerien landete“, führte er aus.

„Ebenso zollen wir jenen Tribut, die auf algerischer Seite mit völliger Hingabe zu dieser unzerstörbaren Freundschaft beigetragen haben“, beendete er seinen Beitrag. Im Kontext:

Die historischen Beziehungen zwischen Kuba und Algerien, begonnen seit dem Kampf zur nationalen Befreiung, sind ein Beispiel für Brüderlichkeit und bestehen immer noch auf höchstem Niveau.

Kuba und Algerien unterhalten enge Bindungen seit der Unabhängigkeit des afrikanischen Landes 1962 und arbeiten zusammen auf Gebieten wie Gesundheit, Energie, neue Technologien, Bauwesen, Bildung, Kultur und Sport.

Derzeit befinden sich über 500 kubanische Gesundheitsspezialisten in Algerien, um dort Dienste zu leisten. Kuba kollaboriert außerdem beim Bau von Krankenhäusern.

2009 reiste Raúl Castro zweimal nach Algerien, während der aktuelle algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika seinerseits Havanna im selben Jahr besuchte.