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Photo: Granma

Seit der Einführung des Flottenmanagement- und Kontrollsystems (GPS) im Jahr 2006 konnten 260 000 Tonnen Treibstoff eingespart werden, wurde in einer von Führungskräften des Verkehrsministeriums (Mitrans) gebotenen Pressekonferenz bekannt gegeben.

„Die Leitung des Mitrans priorisiert als strategische Ziele die Einsparung von Treibstoff und anderen Ressourcen sowie die entschlossene Bekämpfung von Diebstahl und Korruption“, sagte Arturo Díaz Pacheco, Hauptspezialist der für das oben genannte System zuständigen Direktion.

„Die vom GPS gebotenen Mittel zielen nicht nur auf die Kraftstoffkontrolle ab, sondern beeinflussen auch die Effizienz der Indikatoren der Ausnutzung der Transportmittel, zum Beispiel die Fahrtausnutzung und die technische Wartung der Ausrüstung“, sagte Diaz Pacheco.

Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz dieser Technologie eine effektivere Aufdeckung von Straftaten. So gibt die Leitung des Flottenmanagement- und Kontrollsystems zum Beispiel die Informationen bezüglich der von den in Straftaten verwickelten Fahrzeugen benutzten Routen direkt an die Technische Untersuchungspolizei weiter.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Sektor und die Wirtschaft des Landes ist der Güterverkehr. In diesem Zusammenhang berichtete Pablo Cuéllar González, Direktor der Abteilung Frachttransport des Mitrans, dass zum Ende des ersten Halbjahres 43,9 Millionen Tonnen transportiert wurden, was 90,4% des Plans entspricht.

Bei über 90% Planerfüllung des Transports lagen das Unternehmen Almacenes Universales mit 99,2%, die Provinzverwaltungsräte mit 97,2% und die des Mitrans-Systems mit 93%.

Diaz Pacheco ging auf die Gründe für die Nichteinhaltung des Plans im Schienenverkehr ein, der historisch gesehen der wirtschaftlichste und effektivste Weg ist, auf den das Land bei dieser Art Management zählt.

Zu den Einschränkungen zählen neben der geringen Verfügbarkeit von Lokomotiven eine Reihe organisatorischer Probleme, wie der ständigen Änderungen in den Transportplänen des Eisenbahnverkehrs, die auf mangelnde Abstimmung mit den Kunden zurückzuführen sind.

„Beim Zuckerrohr wurde der Transport mehrerer Tonnen unterlassen. Dies ist auf die Verzögerungen des Erntebeginns, die Auswirkungen der starken Regenfälle und die Nichterfüllung der erwarteten Produktionsmengen zurückzuführen“, sagte er.