OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Arbeiten am Aquädukt waren Teil der Tagesordnung Photo: Juvenal Balán

Hunderte Kilometer an Tunneln, Kanälen und Brücken sind Teil derAquädukte, die im Land errichtet werden. Wenn sie fertiggestellt sind, können etwa 400.000 Hektar daraus ihren Nutzen ziehen.

Als Teil des Aquädukts Osten-Westen wurden in einer ersten Etappe die Wasserzuleitungen von Colorado-Naranjo und Nipe-Gibara gebaut. Damit konnten 2 Millionen Kubikmeter Wasser für die Stadt Holguín und etwa vier Millionen Kubikmeter für das touristische Zentrum im Norden der Provinz garantiert werden.

Mit der Fertigstellung des Aquädukts zwischen den Talsperren Mayarí und Birán sind bereits über 2.055 Hektar der insgesamt in dieser Etappe vorgesehenen 12.800 Hektar bewässert und weitere befinden sich in der Phase der Überprüfung und Inbetriebnahme.

Das erklärte der Generaldirektor des für Aquädukte zuständigen Unternehmens (DIP) , Roberto Pupo Verdecia bei einer jüngsten Überprüfung des hydraulischen Programms durch den Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez.

Um das Wasser sofort nach Fertigstellung des Werks nutzen zu können, hat man für die dritte Etappe parallel dazu ein Bewässungssystem für die Landwirtschaft und die Unternehmensgruppe Azcuba entworfen. Dies hat es ermöglicht bis jetzt 546 Hektar von den insgesamt 13.400 bis zum Ende der Phase vorgesehenen zu bewässern.

Man arbeitet gleichzeitig in zwei Richtungen; im Norwesten am Hauptkanal Birán- Báguano-Banes und der Talsperre Mejías und im Osten an den Tunneln der Talsperren Mayarí und Levisa.

Wie die Untersuchung ergab, zeigt sich am Aquädukt in Richtung Norden, dass alle Arbeiten programmgemäß und mit guter Qualität abgeschlossen werden konnten.

Die Vizepräsidentin des Staats- und des Ministerrats Inés María Chapman Waugh betonte, dass die Ausführungen der unterirdischen Arbeiten am Tunnel Levisa-Mayarí in ihrem Verlauf unter äußerst schwierigen geologischen Bedingungen stattfänden, was das Vorankommen beeinträchtigt habe. Zur Zeit sei man dabei effizientere Gerätschaften zu erwerben.

Die Aquädukte sind entscheidend für die Entwicklung der Gebiete im Osten Kubas Photo: Juvenal Balán

Der Direktor des DIP Unternehmens führte aus, dass man in diesem Jahr das Reisangebaugebiet Cosme-Herrera wegen der Rolle, die es beim Ersatz von Importen spiele, erweitern werde.

Die Ausführung des Aquädukts Ost-West im Osten des Landes ist ein strategisches Programm, denn es trägt nicht nur zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bei, sondern setzt elementare Marksteine bei der Erfüllung der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung, vermindert die Auswirkungen der Dürre und des Klimawandels.

STRASSEN IM BLICKPUNKT DER REGIERUNG

Bei der Bewertung des Straßenentwicklungsprogramms versicherte der erste Vizeminister für Transport Eduardo Rodríguez Dávila, dass man die Anforderungen an die Arbeitsqualität erhöht habe und konkrete Maßnahmen unternommen habe, was die Anstellung und die Finanzierung angehe. Daran müsse noch gearbeitet werden und er führte als Beispiel an, was mit der Autobahn in Granma geschehen ist, wo die Arbeiten wegen schlechter Qualität eingestellt werden mussten.

Er kam auch auf die Einfuhr von Ausrüstung zu sprechen, um das Problem der Schlaglöcher in den Städten und auf den Straßen, die von den öffentlichen Transportmitteln benutzt werden, zu lösen. Priorität im Straßenbau nehmen die Nationale Autobahn und die Straßen ein, die mit der Entwicklung des Tourismus zu tun haben.

Aud einen letzten Aspekt eingehend, lenkte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez das Augenmerk auf die Küstenschifffahrt, der Priorität eingeräumt werden müsse, um die Straßen von übermäßigen Lasten zu befreien. Ein guter Entwurf in diesem Bereich schaffe Abeitsplätze, Einsparung von Treibstoff und trage zur besseren Erhaltung der Straßen bei.