OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez fand Anerkennung für die Arbeit, die die Provinzen, Institutionen, Organisationen und die Zentrale Staatsverwaltung geleistet haben, um der Bevölkerung während der Sommermonate ein abwechlungsreiches Freizeitangebot zu liefern. Der Grad der Zufriedenheit habe über dem der Sommerperiode anderer Jahre gelegen, aber es gebe immer noch einige Probleme.

„Inmitten der wirtschaftlichen Spannungen, die das Land durchläuft, war es uns möglich, unserem Volk einen Sommer mit eine größere Zahl von Aktivitäten anzubieten, die auch qualitativ besser waren, was deutlich macht, dass man mit wenigen Ressourcen die Dinge verbessern kann“, sagte er.

„Jetzt müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, um den Sommer zu einem guten Abschluss zu bringen, damit die letzten Tage im August den Menschen in guter Erinnerung bleiben“, betonte Díaz-Canel, der eine Endauswertung vorschlug, um das Sommerprogramm weiter verbessern zu können und zu entscheiden, welche Aktivitäten beibehalten werden sollten, weil sie auf große Akzeptanz bei der Bevölkerung gestoßen seien.

Der Staatschef sagte weiter, dass nicht alles gut gewesen sei und führte als Beispiel das Ergebnis einer Inspektion an, die in den staatlichen Zentren in den Playas del Este der Hauptstadt durchgeführt worden sei, bei der unter anderem Gesetzesübertretungen, Verletzung der Normen für den Konsum von Lebensmitteln und unangemessene Lagerung von Produkten festgestellt worden sei.

Díaz-Canel betonte, dass man nicht darauf vertrauen könne, dass alles gut sei; man müsse immer darauf achten, dass die Bemühungen, die zum Wohl der Bevölkerung unternommen würden, nicht genutzt würden, um illegale Aktionen zu begehen. An diesen letzten Tagen müsse man die Kontrollen bei diesen Veranstaltungen verdoppeln.

Bei dem Treffen bei dem er über eine Videokonferenz mit den Regierungen der Provinzen und der Insel der Jugend sprach, wurde bekannt, dass die Bevölkerung bei Umfragen, die in 69 Gemeinden und 31 Bezirken des Landes durchgeführt wurden, sich mehrheitlich positiv zu den Aktivitäten äußerten.

Nichtdestotrotz gebe es z.B. weiter Unzufriedenheit mit den Schwimmbädern in einigen Gebieten, deren Betrieb durch die nicht genügende Verfügbarkeit von Chlor beeinträchtigt wurde. Auch die mangelnde Hygiene an bestimmten Stränden wurde angemahnt. Was den letzten Aspekt angeht,, rief er die Bevölkerung dazu auf, mit der Umwelt dort sorgsamer umzugehen und sich diszipliniert zu verhalten.

Die Arbeit der Ausschüsse, die in den Provinzen zur Planung des Sommerprogramms geschaffen wurden, und die der Ministerien für Kultur und Bildung, dem INDER, dem kubanischen Fernsehen und der UJC fanden Anerkennung.

Besonders die positive Wirkung der Sommercamps für die Jugendlichen, die Besuche und das Campieren an historischen Orten als Teil des Projekts „Kuba entdecken“ des Kommunistischen Jugendverbandes und der Martianischen Jugendbewegung, die Rundreisen der Künstler, darunter auch die von Circuba, dem kubanischen Zirkus, die großen Konzerte mit nationalen und internationalen Künstlern, das Kinoprogramm, die Volksfeste, die Theatervorstellungen in den entlegensten Winkeln des Landes und die agroindustriellen Messen wurden hervorgehoben.