Präsident Kubas besucht wichtige wirtschaftliche und soziale Objekte in der Hauptstadt › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
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Der kubanische Präsident sprach mit Arbeitern über die Löhne, die Arbeitsschichten, die Pausen, die Verpflegung, den Transport und ihren Erholungsbedarf Photo: Estudio Revolución

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez besuchte am Vormittag des gestrigen Mittwoch u. a. das Forschungsinstitut für die Ernährungsindustrie, das 1977, gesponsert vom Ernährungs- und Landwirtschaftsorgan der Vereinten Nationen FAO und Kooperationsagenturen verschiedener Länder, in Havannas Stadtteil La Lisa gegründet wurde.

Beim Gedankenaustausch mit dem Verwaltungsrat der wissenschaftlichen Einrichtung, die zu ca. 90 % aus Frauen besteht – ein Detail, das vom Präsidenten des Staats- und des Ministerrats hervorgehoben wurde – ging es um die Aufgabe dieses Zentrums, die, basierend auf dem hohen Niveau seines Humankapitals, darin besteht, innovativ zu wirken, zu entwickeln, nachhaltige Technologien zu produzieren und zu übertragen, um dabei zu helfen, die Lebensmittel- und Ernährungsbedürfnisse der kubanischen Bevölkerung zu decken.

Von seinen 40 Jahren in Funktion wurde während der Unterredung die Entwicklung von Produkten wie Jogurt und Soja, von Nahrungsergänzungsmitteln für anfällige Konsumenten, unter ihnen Kinder, Alte und Kranke, außerdem die von Aromen in flüssiger oder Pulverform, Emulsionen, angereicherten Lebensmitteln und feiner, handwerklich gemachter Schokolade besonders erwähnt.

Photo: Estudio Revolución

Die Debatte drehte sich um die Möglichkeiten des Landes, seine Nahrungsmittelindustrie zu verbessern. „Wir können uns nicht den Luxus erlauben“, präzisierte Díaz-Canel, „ein Forschungszentrum dieser Größe, das von der Revolution geschaffen wurde, nicht maximal zu nutzen.“

Der Staatschef schloss sich fundamentalen Konzepten wie dem des sechsten Sinns an, um in Wissenschaft und Information die Lösung vieler Probleme zu finden, die sich uns stellen, dem Entsperren der Hindernisse dafür, dass sich der Kreis von der Forschung bis hin zu ihren Ergebnissen schließt, dem ständigen Analysieren von Tendenzen in der Welt, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, dem Verengen der Verbindungen zwischen Wissenschaftlern und Produzenten, um nicht in der Ferne zu suchen, was man hier entwickeln kann.

Photo: Estudio Revolución

Weitere Themen waren die Unschädlichkeit, Qualität und Konservierung von Lebensmitteln, der Bewahrung von Produktionen, die im Inland getätigt werden, die exzessive Verwendung von Zucker in bestimmten Produkten, die für die Gesundheit kontraindiziert ist, die Beratungsfunktion des Instituts und die lokalen Entwicklungsprojekte wie auch die Kontinuität jener Arbeiten, die der Comandante en Jefe initiierte, etwa beim allgemeinen Gebrauch des Moringa.

Begleitet vom Vizepräsidenten des Ministerrats Ulises Rosales del Toro und der Ministerin des Sektors Iris Quiñones Rojas, besuchte der kubanische Präsident darauf eines der Pilotprojekte des Instituts, das sich mit der Forschung bei Fleischprodukten befasst.