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Zusammen mit Díaz-Canel Bermúdez nahmen ebenso Esteban Lazo Hernández, Vorsitzender der Nationalversammlung der Volksmacht, Salvador Valdés Mesa, erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates und Ricardo Cabrisas Ruiz, Vizepräsident des Ministerrats, an dem Treffen teil. Photo: Estudio Revolución

Während des letzten Treffens des Regierungsausschusses zur Unterstützung der Hauptstadt wurden unter der Leitung des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, umfangreiche Informationen über den Fortgang des Programms zum 500. Jahrestag der Gründung der Villa de San Cristóbal de la Habana sowie über die spezifischen Aufgaben des Kulturministeriums, des kubanischen Radio- und Fernsehinstituts und des Stadtbezirks Guanabacoa gegeben.

Reynaldo García Zapata, Vorsitzender der Provinzversammlung der Volksmacht, betonte, dass unter Beteiligung der Staatsanwaltschaft und anderer Behörden die Kontrollaktionen hinsichtlich verschiedener Dienstleistungen für die Bevölkerung weiter ausgebaut wurden und die Aktionen gegen Verstöße und kriminelles Verhalten verstärkt werden.

In dieser Hinsicht erklärte er, dass 11 Verkaufsstellen für Baumaterialien kontrolliert worden sind, sechs große Agrarmärkte, sämtliche gastronomischen und Dienstleistungszentren an der 23. Straße und in einigen anderen Hauptverkehrsadern, sieben Vergnügungsparks, Bäckereien, Einrichtungen entlang der Strände im Osten der Stadt und mehrere Vergnügungszentren Kontrollen unterworfen worden sind.

Bei einer umfassenden Bewertung der Erfüllung der Programme zum Ende des ersten Halbjahres wies der Präsident der Provinzversammlung der Volksmacht auf die sozialen Auswirkungen von Programmen wie dem Wohnungsbau hin, innerhalb dessen weiterhin jene Familien bevorzugt werden, die in Herbergen oder gefährdeten Gebäuden leben. Weitere Programme sind das der Aufzüge, der Rückgewinnung der Kühl- und Klimaanlagen, der Wasserressourcen und der Elektrizitätsverteilungsnetze, das Gasprogramm, das im Zusammenhang mit der Sanierung und Wartung der Netze durchgeführt wird, die Wiederherstellung von Themenparks und die Wiederbelebung der lokalen Lebensmittelindustrie und der sozialen Clubs, insbesondere in der Ferienzeit.

Später stellte María Elena Salgado, erste stellvertretende Kulturministerin, die wichtigsten Aktionen vor, die in Bezug auf das künstlerische Schaffen und das kulturelle Programm anlässlich des 500. Jahrestages festgelegt wurden. Hierbei wurde mit der Einweihung von kulturellen Zentren auch die Peripherie der Stadt in den Vordergrund gerückt, in denen gleichzeitig Interessenzirkel für Kinder und andere Dienstleistungen für ein breiteres Vergnügen der Bevölkerung angeboten werden.

Unter anderem hob sie die Konservierung und Restaurierung der Baudenkmäler hervor, die Ausstellungen mit Kunstwerken der Museen der Hauptstadt, in denen Havanna seit seiner Gründung dargestellt wird, die geführten Rundgänge durch das koloniale Erbe sowie die Herstellung von Multimediaprodukten über die Museen und Denkmäler der Stadt.

Desweiteren wies sie unter anderem auf geplante Konzerte populärer Musikgruppen, verschiedene Projekte bildender Künstler, abwechslungsreiche Shows in Theatern, die Präsentation und Gestaltung von Filmprojekten sowie Buchpräsentationen hin.

Alfonso Noya Martinez, Präsident des kubanischen Instituts für Radio und Fernsehen (ICRT), ging auf die erarbeitete Kommunikationsstrategie ein, die dem 500. Jahrestag der Stadt gewidmet ist und an der alle Radiostationen und Telecenter beteiligt sind.

Als strategisch bezeichnete er die Aufgabe, die Bevölkerung dabei einzubeziehen, um Teil dieser Kampagne zu sein. Ebenso bezog er sich auf die Nutzung der sozialen Netzwerke, um mit Kohärenz und Intentionalität alles zu verbreiten, was konzipiert wurde, da es Auswirkungen auf ganz Kuba haben muss, denn Havanna sei die Hauptstadt aller Kubaner.