OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Bolivien wird unter anderem Milch, Mobile Telefone und PCs nach Kuba exportieren, nachdem am Mittwoch in La Paz ein Vertrag unterzeichnet wurde, um die finanziellen Mechanismen für den Handelsaustausch zu etablieren.

Der bolivianische Minister für Produktive Entwicklung und Plurale Wirtschaft Eugenio Rojas und der Botschafter Kubas in Bolivien Benigno Pérez paraphierten das Dokument, das auch den Import von Produkten aus Kuba enthält.

Rojas stellte fest, dass dies die brüderlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern deutlich mache und er hob hervor, dass der Vertrag auch „eine Unterstützung für den produktiven Sektor Boliviens bedeutet“.

Der kubanische Diplomat seinerseits sagte, dass es für niemanden ein Geheimnis sei, dass die bilateralen Beziehungen sich sowohl im politischen wie auch im sozialen Bereich auf dem allerhöchsten Stand befänden.

Pérez erinnerte daran, dass der aktuelle kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel im letzten Jahr mit seinem Amtskollegen Evo Morales zusammentraf und Schritte für den Handelsaustausch zwischen beiden Ländern in die Wege geleitet worden seien.

Im März dieses Jahres besuchte eine kubanische Delegation unter Leitung der ersten Vizeministerin für Außenhandel und Ausländische Investition Ileana Núñez Bolivien, um innerhalb kurzer Frist den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu regeln.

Damals überprüften sie die Agenda der Arbeitsgruppe zur wirtschaftlichen Komplementarität, die auf Gespräche zurückging, die Ende Mai 2017 zwischen dem damaligen ersten Vizepräsidenten Miguel Díaz-Canel und dem bolivianischen Präsidenten geführt wurden.

Aus offiziellen Daten geht hervor, dass das Projekt fünf Angelpunkte umfasst: Handel von Waren und Dienstleistungen, Finanzierung, Logistik, gemeinsame Geschäfte und Investitionen und Förderung des Handels. (PL)