OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz- Canel und der Präsident des Studentenverbandes FEU Raúl Alejandro Palmero auf der Schlusssitzung des Plenums beim IX. Kongress der Studentenverbandes im Kongresspalast Foto: Ariel Cecilio Lemus

Wir sind nicht in Sicherheit. In einer immer mehr untereinander verbundenen globalisierten Welt mit einer Tendenz zum Neoliberalismus und inmitten einer rechten Welle in den Amerikas ist die Jugend die Zielscheibe für die Destabilisierungsversuche in Kuba, eine Strategie, die heute so inteniv wie nie zuvor angewandt wird.

In einer solchen Welt können uns nur die Prinzipien retten. Das war der Tenor bei den Jugendlichen auf dem IX. Kongress des Studentenverbandes FEU, der gerade in Havanna zu Ende gegangen ist und bei dem eines der elementarsten Themen die politisch-ideologische Subversion war, ein Konzept, das mit dem Krieg der Symbole, dem nicht-konventionellen Krieg, dem Krieg der vierten Generation... aktualisiert wird.

Es sind andere Namen für das gleiche Phänomen: der verzweifelte Versuch besonders die neuen Generationen in Individuen ohne Geschichte, ohne politische Interessen zu verwandeln, die ihre Kultur verachten oder verdrängen. Vor allem sollen sie vergessen, dass es die Jugend war, die die Revolution durchgeführt hat.

Es ist kein Zufall, dass die Delegierten des Kongresses an Fidel erinnerten, dessen Vorbild für eine ständig anhaltende Rebellion gegen die Welt des Kapitalismus steht. Eine bewusste, eine organisierte Rebellion, darauf ausgerichtet die herrschende Gesellschaftstruktur zu zerstören und die Befreiung zu erreichen, damit die Jugend in der Lage ist, sich selbst und die Welt zu verbessern und dass das Projekt, so ehrgeizig es sein mag, auch machbar ist.

Der Kongress erinnerte auch an die „köstliche Despotie“, wie der spanische Journalist Ignacio Ramonet die Kontrolle über die Gehirne durch die US-Kulturindustrie nennt, eine Pseudokultur, die versucht, die öffentliche Meinung, die Geschmäcker und Vorlieben, die Gefühle, die Bildung, die Werbung und die Nachrichtenverbreitung zu prägen.

Die auf die Jugend ausgerichtete Subversion hat in Kuba mit dem im Jahr 2015 begonnenen World Learning einen besonderen Referenzpunkt. Es ist dies ein Sommerprogramm für kubanische Jugendliche, das von den Vereinigten Staaten aus organisiert wird und das Ziel verfolgt, sie in „Führer“ eines politischen Wandels auf der Insel zu verwandeln.

Alejandro Sánchez, ein ehemaliger Stipendiat von World Learning und Student an der Universität von Havanna führte auf dem Kongress aus, wie die Koordinatoren des Programms, wenn die kubanischen Jugendlichen einmal in den USA angekommen seien, nicht verheimlichen würden, dass diese eine Investition darstellten und dass es ihnen gelingen müsse, das, was man sie hier gelehrt habe, in Kuba anzuwenden.

„Dass wir uns nicht von der Täuschung blenden lassen“, sagte der junge Mann, der diese Erfahrung gemacht hat. Von den Klassenzimmern aus die Vorbereitung darauf stärken, treu festzuhalten an den Werten der Revolution und unseren besonderen Eigenarten und sie verteidigen, das müssen die Prioritäten aller sein. Halten wir eisern an unseren Prinzipien fest.