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Die medizinische und naturwissenschaftliche Kooperation zwischen Kuba und den USA und die Vorteile der koordinierten Arbeit in diesen Bereichen sind die zentralen Themen einer Ausgabe der Zeitschrift Medicc Review, die in Havanna vorgestellt wurde.

Am Sitz der US -Vereinigung für Wissenschaftlichen Fortschritt (AAAS) nahm ein Gremium von Experten Bezug auf eine Sonderausgabe der Zeitschrift Medicc Review, in der Artikel über einige gemeinsame Anstrengungen und das Potenzial für die Zusammenarbeit erscheinen, hebt Prensa Latina hervor.

Die Zeitschrift sei eine Würdigung für die Hingabe der Wissenschaftler bei ihrer Suche nach Lösungen für Probleme der Allgemeinheit, sagte die Verlagsleiterin Gail Reed bei der Vorstellung.

„Wir veröffentlichen Erkenntnisse bilateraler Zusammenarbeit in der Hoffnung, dass sie andere inspirieren, die Kräfte zu bündeln und sich den Herausforderungen zu stellen, vor denen diese beiden Länder sowie der gesamte Planet stehen“, fügte sie hinzu.

Der dortige Botschafter Kubas José Ramón Cabañas betonte, dass aus der Entscheidung der beiden Länder, einen Normalisierungsprozess einzuleiten heraus, sich die jeweiligen Gesundheitsminister gegenseitig besucht und 2016 zwei Absichtserklärungen unterzeichnet hätten.

Der Diplomat hob hervor, dass die wissenschaftliche Gemeinde beider Staaten sich kenne, eine Kommunikation zwischen den Experten über die Arbeit bestehe, die sie durchführten und dass sie diese Art von Kooperationsvereinbarungen unterstützten.

Er wies daraufhin, dass trotz der von US-Präsident Trump 2017 verkündeten Änderung der Politik Kuba gegenüber, diese Mechanismen weiter in Kraft seien und er sagte, dass diese Ausgabe von Medicc deutlich mache, warum es das zu schützen gelte, was man bis heute erreicht habe.

“Förderung der wissenschaftlichen Kooperation in Zeiten diplomatischer Herausforderung: Vereinigung zwischen der Wissenschaftsakademie Kubas und der AAAS“ und „Wissenschaftler der USA und Kubas verstärken Zusammenarbeit bei der Erforschung des Arbovirus“ sind zwei der Texte, die in der alle drei Monate erscheinenden Zeitschrift zu finden sind.
Ein weiterer Artikel trägt den Titel„Fallstudium bei der internationalen Zusammenarbeit: Das Zentrum für Molekularimmunologie Kubas und das Krebsinstitur Roswell Park“ während sich ein anderer mit den Perspektiven für die Zusammenarbeit im Bereich Gastroenterologie, Hepatologie und Lebertransplantation befasst.

Gegenüber Prensa Latina sagte Reed, es gebe viele Möglichkeiten bei diesen und anderen Themen voranzukommen und heute mehr denn je. Sie sagte, dass die Wissenschaftler Kubas und der USA sich verpflichtet fühlten, zum Wohl ihrer Völker zu arbeiten.

Der Exekutivdirektor von AAAS Rush Holt sagte, dass seine Vereinigung seit vielen Jahren die wissenschaftliche Kommuniaktion zwischen Kuba und den USA gefördert habe, auch zu Zeiten, als es Personen gab, die davon abgeraten hätten.

Medicc Review: Internationale Zeitschrift für Gesundheit und Kubanische Medizin wird von der US –Organisation „Zusammenarbeit bei medizinischer Ausbildung mit Kuba“ herausgegeben, die 1997 gegründet worden war, um die Bindungen zwischen den beiden Ländern und den Weltgemeinschaften der Gesundheit zu stärken, um bessere Ergebisse auf dem Gebiet zu erreichen.

Quelle: Radio Habana Cuba