OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Die ausländische Investition ist elementar für das Wachstum und die Entwicklung des Landes und man muss kühn und kreativ vorgehen, um sie aufzutun, damit es uns gelingt, bei den Projekten voranzukommen, die davon ausgehend konzipiert wurden. Währenddessen sind die Exporte von lebenswichtiger Bedeutung, nicht nur, um Importe zu ersetzen, sondern auch, um die Ressourcen beizutragen, die das Land für seine wirtschaftliche Entwicklung benötigt.

So bewertete dies der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez bei einem jüngsten Treffen, bei dem der Fortgang dieser Programme und die Beschränkungen, die eine bessere Leistungsfähigkeit verhindern, kritisch überprüft wurden.

Der Minister für Außenhandel und Ausländische Investition Rodrigo Malmierca Díaz führte aus, dass sich in Kuba die Exporte auf wenige Bereiche, Märkte und Modalitäten konzentrierten, weswegen man an einem Anstieg und einer Diversifizierung arbeite.

Er gab eine Auswertung über das Verhalten unsere wichtigsten Exportsparten ab, unter denen der Tourismus, die Dienstleistungen, die biopharmazeutischen Produkte, der Nickel und der Tabak besonders hervorstechen.

Im Jahr 2017 zeigte die ausländische Investition ein günstiges Verhalten, aber das erreichte Niveau liegt immer noch unter dem, was das Land benötigt Photo: Jose M. Correa

Er sprach auch über die Maßnahmen, mit denen Exportpotenzial ausgemacht werden soll und wie dies in den verschiedenen Teilen des Landes aussieht, damit diese Kapazitäten belebt und gefördert werden.

Die Qualität nehme eine Schlüsselstellung ein, wenn man exportieren möchte, deswegen seien Produkte erforderlich, die auf dem internationalen Markt konkurrenzfähig seien, sagte er weiter.

Auf die ausländischen Investitionen eingehend, stellte Malmierca fest, dass diese 2017 ein günstiges Verhalten aufgewiesen hätten, aber immer noch unter dem lägen, was das Land benötigt.

Bei dem Treffen drängte der kubanische Präsident darauf, weiterhin die Investitionen mit ausländischen Kapitalgesellschaften einzuleiten und nicht nur ausgehend von Krediten.

In diesem Zusammenhang sagte er, dass die ausländische Investition außerdem als einer der praktikabelsten Wege betrachtet werden müsse, um Exporte zu erhöhen.

Er betonte, dass das 2014 verabschiedete Gesetz zur Ausländischen Investition auf der Achtung der Souveränität und der Unabhängigkeit des Landes basiere.

Díaz-Canel wies an, eine detaillierte Analyse jedes einzelnen Organismus der Zentralen Staatsverwaltung zum Thema der Exporte und ausländischen Investionen durchzuführen, um zu klären, welche Punkte ein zügigeres Vorankommen behindern. Wegen ihrer großen Bedeutung werde diese Angelegenheit auch auf einem nächsten Treffen des Ministerrats behandelt.

Der kubanische Präsident wiederholte das, was der Erste Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz zu diesem Thema gesagt hatte, der davon sprach, die ausländische Investition zu dynamisieren, den exzessiven Verzögerungen bei den Verhandlungsprozessen ein Ende zu setzen und uns von den irrtümlichen Ängsten gegenüber dem ausländischem Kapital zu befreien.