OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Die wissenschaftlichen Beratungen des XXX. Zentralamerikanischen und Karibischen Kongresses für Kardiologie beginnen heute mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen und das Wissen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu aktualisieren.
Gleichzeitig mit diesem Treffen findet im Kongresspalast von Havanna auch der IX. Kubanische Kongress dieser Fachrichtung statt.

Mehrere Symposien zu Herzrhytmusstörungen, Nuklearkardiologie, Herz-Kreislauf Rehabilitation und ischämischen Herzerkrankungen bei Frauen gehören zu den Themen der Konferenz, an der rund 700 in- und ausländischen Delegierte teilnehmen.

Darüber hinaus werden sich die Experten auch über die Behandlung des akuten Koronarsyndroms, die Evolution der primären Herztumoren, die Chirurgie angeborener Herzerkrankung bei Erwachsenen und weiteren Themen austauschen.

Die Debatte über die Kardiologie im Sport und Herz-Kreislauf- Genetik ist in der Agenda des Forums enthalten, das unter der Leitung von Eduardo Rivas, Präsident der kubanischen Gesellschaft für Kardiologie (SCC) steht.

Innerhalb des wissenschaftlichen Programms wird es auch Foren, Expertendiskussionen und Gesprächsrunden zu freien mündlichen Themen geben.

Nach Rivas wird die Veranstaltung ebenso die medizinische, interventionelle, chirurgische Behandlung und die Rehabilitation von Patienten mit verschiedenen Formen von Herz-Kreislauf- Erkrankungen analysieren, die die häufigste Todesursache in Kuba und der Welt darstellen.

Die Organisatoren teilten mit, dass es morgen zu einer gemeinsamen Sitzung des American College of Cardiology und der kubanischen Gesellschaft dieser Fachrichtung kommt, in denen Experten aus beiden Ländern über die Gesundheit des Herzens in der Region und auf der Welt beraten.