OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Die stellvertretende kubanische Ministerin für Außenhandel Ileana Núñez Mordoche und die Direktorin der Sonderentwicklungszone Mariel (ZED), Ana Teresa Igarza trafen am Montag in Instanbul mit einer Vertretung türkischer Unternehmer zusammen, um gemeinsame Ausgangspunkte zu finden, meldet Prensa Latina.

Das Treffen fand am Sitz der des Vorstands für Auswärtige Wirtschaftliche Beziehungen (DEIK) in Anwesenheit einer großen Gruppe türkischer Unternehmen statt, die ihr Interesse für eine Zusammenarbeit in verschiedenen Produktionsbereichen zum Ausdruck brachten.

Dabei hob Núñez die Bedeutung Kubas als Eingangstor für türkische Waren in Lateinamerika und der Karibik hervor, da praktisch mit allen Ländern der Region Vereinbarungen zur wirtschaftlichen Ergänzung bestünden.

Sie erklärte, dass sich in den letzten zehn Jahren die ausländischen Investitionen im Land verdreifacht hätten und zur Zeit 300 Unternehmen aus 75 Länder daran beteiligt seien.

Gleichzeitig betonte sie die prioritären Ziele Kubas im Hinblick auf den Handelsaustausch und die Investitionsmöglichkeiten in Bereichen wie unter anderem bei Transport oder Infrastruktur, Nahrungsmittelindustri bis hin zum Tourismus und zur Biotechnologie.

Die Verantwortliche für die ZED Mariel berichtete über die den Firmen gebotenen Möglichkeiten für Projekte in der Zone, sowohl was die Ebene der Infrastruktur als auch was die Kommunikationswege, die Begleitung und Beratung bei den Formalitäten und der Inbetriebnahme der Unternehmen angeht.

Igarza führte aus, dass sich dort bereits 35 Firmen niedergelassen hätten mit einem Handelsvolumen von über 1,226 Milliarden Dollar, die etwa 5.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen hätten.