OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Julio César Vila Martínez

Der Arbeitsbesuch des Ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrates, Salvador Valdés Mesa, bildete den Abschluss der Rundfahrt, den er gestern in mehreren Einrichtungen des Transportministeriums begonnen hatte und der einen Anstieg im Austausch mit der Basis zur Umsetzung der Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei und der Revolution markiert. Große Bedeutung kommt der Tätigkeit der Flughäfen des Landes zu.

Das Mitglied des Politbüros legte spezielles Augenmerk auf die fachliche akademische Ausbildung mit dem Ziel, zunehmend auf das Flugwesen spezialisierte Hochschulabsolventen in das Unternehmen zu übernehmen. Darüber hinaus regte er an, unter den existierenden Fachkräften von Cubana jene zu ermitteln, die im Rahmen der Weiterbildung innerhalb des Unternehmens einige Disziplinen unterrichten könnten.

Wie auch in den vorherigen Treffen hob er die Weisung des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees Armeegeneral Raúl Castro Ruz hervor, die Einsparung als wichtigste Ressource in den Verwaltungen zu betrachten, die Verantwortung für die Ausführung des Plans zu übernehmen, die „Reserven“ zu vermeiden, die eine effiziente Verwaltung unterbinden und darauf aufbauend die angestrebten Ergebnisse zu erzielen.

„Wir müssen realistischer in der Planung werden. Wir dürfen nichts planen, was wir nicht erreichen können“, versicherte er und sprach sein Vertrauen in die Intelligenz der Kollektive aus, die Probleme zu lösen und zu konfrontieren.

Roberto Peña Samper, Präsident des kubanischen Flugunternehmens, erläuterte auf kritische und argumentierte Weise die gegenwärtige Situation eines Betriebes, in dem die von den verschiedenen US-Regierungen auferlegte Blockade es nicht erlaubt, die notwendigen Mittel zu importieren, um ein größeres Volumen an Flügen auszuführen und die Dienstleistungen des Flughafens zu erweitern.

Hermes Hernández Dumas, Generaldirektor von Cubana de Aviación, bot eine detaillierte Information bezüglich des gegenwärtigen Zustands des Unternehmens, in dem die Anstrengung der Angestellten des Betriebes zum Ausdruck kommt, eine zufriedenstellende Antwort auf die Anforderungen der komplexen Operationen, die sie ausführen, zu geben.

Er berichtete über die Kapitalanlagen, die für den Terminal 3 vorgesehen sind und über die prioritäre Lösung von Beschwerden der Passagiere von Inlandflügen als notwendige Antwort angesichts der wachsenden Nachfrage dieser Leistungen.

Eduardo Rodríguez Dávila, Erster Vizeminister des Transportministeriums, bezog sich auf die Weiterführung der Geschäftsverhandlungen auf höchster Ebene mit einem französischen Unternehmen in den Kapitalanlagen, die die Betriebsfähigkeit des Internationalen Flughafens José Martí und anderer Flugterminals Kubas steigern werden.

Während des Rundgangs waren Führungskräfte von Partei und Regierung der Stadt Havanna sowie des Stadtbezirks Boyeros anwesend.