OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ramón Barreras Valdés

SANTA CLARA – Am Dienstag war der Comandante en Jefe wieder einmal in dieser Provinz präsent und zwar durch Ignacio Ramonet, der sein Buch Hundert Stunden mit Fidel in seiner vierten Auflage vorstellte.

In Begleitung des Ministers für Kultur Abel Prieto Jiménez und der Führung von Partei und Regierung der Provinz sprach der anerkannte französisch-spanische Intellektuelle im Theater La Caridad über seine schwierige Arbeit mit dem Buch, die außerdem noch darin bestand, diesem zwei neue Materialien hinzuzufügen: „Noch zwei Stunden mit Fidel“ und „Fidel Castro und die Repression der Intellektuellen“.

Es umfasse außerdem ein Verzeichnis von Namen und Orten, die Fidel in seiner Unterhaltung mit ihm erwähnte und eine Chronologie, die die Ereignisse der kubanischen Revolution mit dem in Bezug setzt, was im globalen Kontext geschehen sei, führte Ramonet aus.
Vor einem Publikum, das ihm begierig zuhörte, sagte Ramonet, dass Fidel sich niemals geweigert habe, heikle Themen unserer zeitgenössischen Geschichte zu behandeln, wie schwierig diese auch gewesen sein mochten. Dabei erwähnte er unter anderem den Rassismus nach der Revolution, die nationalen Befreiungskriege und die internationalistischen Missionen.

„ Wir verbringen unser Leben damit zu kritisieren und es ist legitim zu kritisieren. Was nicht gerecht ist, ist, dass es soviele Kritiken gegen Fidel gegeben hat und man nie dem Beschuldigten das Wort erteilte. Ich habe mir gesagt: Lasst uns den Beschuldigten beurteilen, ich werde ihm die Fragen stellen und dann sehen wir, welches seine Argumente sind. Offensichtlich gefiel Fidel dieser Vortrag“, sagte Ramonet.

Der Erste Vizepräsident der UNEAC Luis Morlote Rivas sagte bei der Einführung zur Buchpräsentation, dass die Tatsache, dass Ramonet der Bitte nachgekommen sei, „Hundert Stunden mit Fidel“ noch einmal zu veröffentlichen und daran gearbeitet habe, dass dies nicht einfach nur eine Kopie der vorhergehenden Auflage werde, mache das Werk zu einem Buch des Kampfes, in dem die Jugendlichenh auf einen Fidel treffen, der ihnen noch viel zu sagen hat.