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Photo: Anabel Díaz

SANTIAGO DE CUBA – Die Überzeugung, dass die Internationale Buchmesse weiterhin ein kulturelles Ereignis des kubanischen Volkes sein werde, das das Vermächtnis des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz ehrt, wurde vom Präsidenten des kubanischen Buchinstituts Juan Rodríguez Cabrera beim Abschluss der 27. Ausgabe in dieser Stadt zum Ausdruck gebracht.

In diesem Zusammenhang verwies er auf die kürzlich erfolgte Präsentation der vierten Ausgabe von „Cien horas con Fidel“ (Einhundert Stunden mit Fidel) durch dessen Autor, des in Frankreich lebenden spanischen Intellektuellen Ignacio Ramonet, sowie von „Hasta siempre Fidel“, einer Auswahl von Bildern, redaktiert von der Journalistin Rosa Miriam Elizalde, über den Abschied vom Comandante en Jefe, herausgegeben vom Büro für Veröffentlichungen des Staatsrats.

Rodríguez Cabrera wertete die in der Festung Cabaña begonnene Messe, die danach über vier Monate hinweg das ganze Land bereiste, als Ausdruck des Willens der Führung des Landes, denn ungeachtet der ernsten Schäden, die durch Hurrikan Irma hervorgerufen worden waren, kam es zu ihrer Ausführung mit über 4.000 Titeln, unter denen rund 600 Erstausgaben waren.

Im Ergebnis der Aufnahme durch die Bevölkerung wurden 1.292.000 Bücher erworben, 123.000 Exemplare mehr als im vergangenen Jahr, während die Anwesenheit von 2.147.000 Besuchern an den verschiedenen Treffpunkten für Literatur, Kultur und Erholung 30% mehr als im Jahr 2017 darstellt.

Innerhalb dieser Anstrengung des Landes muss hervorgehoben werden, dass mit dem Ziel, das Buch noch zugänglicher für die Bevölkerung zu machen, der durchschnittliche Preis von 10.40 Peso pro Buch, der in der vorherigen Ausgabe vorlag, nun auf durchschnittlich 7,50 Peso pro Exemplar gesenkt wurde.

Rodriguez Cabrera wies darauf hin, dass die Arbeit des Buchinstituts und der anderen Mitarbeiter, die auf eine bessere Messe gerichtet sei, sich nun auf die engemessenere Betreuung der Autoren und Herausgeber richten solle, auf die Eliminierung banaler Inhalte, wertloser Angebote und all dessen, was ihr Engagement untergrabe, zur kulturellen Bereicherung der Menschen beizutragen.

Er sagte, dass Kuba alle Bedingungen habe, damit das Leseprogramm Früchte trage und Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werde. An dieser Stelle kündigte er den Beginn des bevorstehenden Projekts „Das Buch des Monats“ im Juni an, das mit Ismaelillo von José Martí beginnen wird.

Während dieser Bewertung des Festes der Lektüre, das dem Stadthistoriker Havannas Eusebio Leal Spengler gewidmet war und zum Ehrengastland die Volksrepublik China hatte, wurden die Ergebnisse von Havanna, Pinar del Río, Artemisa, Mayabeque, Villa Clara, Sancti Spíritus, Ciego de Ávila, Las Tunas, Santiago de Cuba und Isla de la Juventud anerkannt.

Die 28. Ausgabe der Messe wird vom 7. bis 17. Februar 2019 in der Hauptstadt stattfinden und der Demokratischen Volksrepublik Algerien als Ehrengastland und dem Nationalpreisträger für Literatur Eduardo Heras León gewidmet sein.