OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Eine Welt, in der niemand zurückbleibt, ist der Anspruch der Agenda 2030. Photo: Endrys Correa Vaillant

Kuba wird Gastgeber der siebenunddreißigsten Tagung der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) sein, der wichtigsten zweijährlichen Tagung der Regionalorganisation, die vom 7. bis 11. Mai in Havanna stattfinden wird.

Die Ernennung Kubas war von den Mitgliedsländern der ECLAC beim Abschluss der Arbeiten der vergangenen sechsunddreißigsten Tagung, die vom 23. bis 27. Mai 2016 in Mexiko-Stadt stattfand, beschlossen worden.

Die Sitzung ist das wichtigste zwischenstaatliche Treffen, das die Arbeit der Regionalkommission der Vereinten Nationen leitet. Als solches bietet es ein Forum, um die wichtigsten Themen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Länder der Region zu analysieren und den Fortschritt der Aktivitäten der Kommission zu prüfen.

Auf dem Treffen wird die ECLAC ihren 46 Mitgliedsländern ihren Tätigkeitsbericht vorstellen und den Regierungen eine Reflexion über die Fortschritte bei den Entwicklungsstrategien im Zusammenhang mit den Verpflichtungen der Agenda 2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung vorschlagen.

„Für unser Land ist es sehr wichtig, die Sitzung der ECLAC aufzunehmen, als eine großartige Gelegenheit, um die Analyse der wichtigsten Entwicklungsfragen der Region in diesem kollektiven Raum voranzutreiben“, sagte der kubanische Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen , Rodrigo Malmierca, nach der Unterzeichnung des Abkommens, in dem bestätigt wurde, dass Kuba das Gastland sein würde.

Alicia Bárcena sagte ihrerseits, dass das Treffen die Idee und das Bedürfnis nach Gleichberechtigung in Lateinamerika und der Karibik vertiefen werde, in Übereinstimmung mit dem, was in den vier vorangegangenen Sitzungen ausgeführt wurde: im Jahr 2010 in Brasilia, 2012 in San Salvador, 2014 in Lima und 2016 in Mexiko-Stadt.

„Wir stellen die Gleichheit in den Mittelpunkt unserer Vorschläge und betonen, wie wichtig es ist, die Kultur der Privilegien als zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung zu beenden“, sagte die Vertreterin der Vereinten Nationen.