OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Endrys Correa Vaillant

Die große Familie, zu der die kubanische Deleagtion geworden ist, die am kürzlich zu Ende gegangenen VIII. Amerikagipfel und am Gipfel der Völker teilgenommen hat, ist wieder in Kuba.

Sie waren es, die ganz Kuba vertreten hatten und zwischen Umarmungen und unterdrücktem Gähnen, denn lange Tage intensiver Arbeit lagen hinter ihnen, standen sie da, gelassen mit breitem Lächeln, wohl wissend, dass sie ihren noblen Auftrag erfüllt hatten.

In Lima liefen die Kubaner angesichts eines Szenarios voller Feindseligkeit, das nicht müde wurde die progressiven Völker der Hemisphäre zu verleumden und deren Namen zu beschmutzen, zu Höchstform auf.

Sie kommen von einem Ort zurück, an dem einige versuchten Zustimmung für einen barbarischen Angriff zu bekommen, der am anderen Ende der Welt begangen wurde, während diese Kubaner die Notwendigkeit bekräftigten, die Einheit der Länder Lateinamerikas und der Karibik aufzubauen, als einzigen Weg, um sich den Aggressionen von außen und den subversiven Projekten der Rechten entgegenzustellen.

„ Wir sind dort mit einem großen Auftrag hingegangen, nämlich dem, den Namen Kubas hochzuhalten, jeder einzelne von uns hat ihn von seinem Platz aus verteidigt, immer auf der Grundlage des Dialogs“, sagte die Teilnehmerin am III. Treffen des offenen Parlaments von ParlAmericas Belkis Pérez Cruz.

Mirthia Brossard, die Vizepräsidentin der FEU und Sprecherin der kubanischen Delegation, die an den Parallelforen zum VIII. Amerikagipfel und dem Gipfel der Völker teilnahm Photo: Endrys Correa Vaillant

Pérez Cruz erzählt, wie die OAS entsprechend den Interessen eines US-Mechanismus handelte und Mitglieder der Konterrevolution in den Plenen platzierte, aber dass die hauptsächlich aus jungen Leuten und Mitglieder der Zivilgesellschaft bestehende kubanische Delegation, jeder Provokation mit Würde begegnet sei.

„Wir kehren als eine große Familie zurück, die in jedem Augenblick ihr Land angemessen vertreten hat“, sagte sie.

Die Sprecherin der Koaltion 15 Mirthia Brossard stellte fest, dass das, was sich in Lima ereignet habe, zweifellos ein Sieg des kubanischen Volkes gewesen sei.

„In Lima haben wir die Entschlossenheit der kubanischen Jugendlichen deutlich gemacht, den sozialistischen Weg der kubanischen Revolutionb fortzusetzen. Die Jugend unseres Landes stellt eine Kontinuität der historischen Generation dar und das haben wir Luis Almagro und allen seinen Lakaien deutlich gemacht“, betonte sie.

Rosa Miriam Elizalde, Vizepräsidentin des kubanischen Journalistenverbandes UPEC. Photo: Endrys Correa Vaillant

Genau an dem Tag, als vor 57 Jahren der sozialistische Charakter der Revolution proklamiert wurde, kehrte diese Delegation nach Havanna zurück.

„Dies ist ein April der Siege und wir haben die Gelegenheit dazu genutzt, die OAS und die US-Regierung daran zu erinnern“, sagte Brossard und fügte hinzu, dass die kubanische Delegation immer zum Dialog bereit gewesen sei.

Es sei allerdings eine andere Geschichte, wenn die OAS eine angebliche kubanische Zivilgesellschaft zulasse, die bewiesenermaßen ausländischen Interessen diene.

Der Amerikagipfel habe einmal mehr bewiesen, dass er ein Instrument der OAS im Dienste der regionalen Rechten und der Regierung der USA ist. Während man die Korruption kritisierte und Länder wie Venezuela und Kuba verleumdete, hätten die USA einen Angriff gegen Syrien unter dem Vorwand durchgeführt, dass die verfassungsmäßige Regierung von Bashar al-Asad angeblich chemische Waffen gegen ihr Volk eingesetzt habe.

Die Vizepräsidentin des kubanischen Journalistenverbandes UPEC Dr. Rosa Miriam Elizalde merkte an, dass eine andere Aufgabe Kubas bei diesem Gipfel gewesen sei, den Völkern, die nicht von der OAS vertreten werden, eine Stimme zu geben.

„Es war eine schwierige Situation mit einem Generalsekretär, der praktisch vergessen hatte, dass er eigentlich die Interessen der Menschen der Hemisphäre vertreten soll und der den US-Angriff gegen Syrien rühmte. Was wir in diesem Moment versucht haben war, eine alternative Sichtweise zu liefern, das deutlich zu machen, was die lateinamerikanische Zivilgesellschaft wirklich denkt und fühlt und nicht die Bürokraten, die die Regierungen der Rechten in der Organisation vertreten“, erklärte sie.

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