OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
In der EMI Granma erhielten Raúl und die anderen Führungskräfte des Landes eine detaillierte Erklärung über die Forschungsprogramme, die für die Revolutionäre Kriegsmarine ausgeführt werden. Photo: Estudio Revolución

Armeegeneral Raúl Castro Ruz besuchte drei Militärindustriebetriebe von Havanna als Teil einer Rundfahrt, die er seit einigen Tagen durch das Land unternimmt und die ihn vorher bereits nach Camagüey, Santiago de Cuba und Mayabeque geführt hatte.

Das Arbeitsprogramm in der Hauptstadt begann mit dem Militärindustriebetrieb Granma, der sich der Herstellung, Reparatur, Modernisierung und Kommerzialisierung von Schiffen sowie anderen Produktionen widmet, die der Wirtschaft des Landes zugute kommen, wie Küchenzubehör, Metalltüren und Marmorfliesen.

Im Zentrum für Forschung und Entwicklung des Schiffbaus des Betriebes erhielt Raúl eine detaillierte Erklärung über die Forschungsprogramme, die für die Revolutionäre Kriegsmarine ausgeführt werden.

Im Gespräch mit den Wissenschaftlern, von denen einige ihre Fachrichtungen mit dem «Goldenen Diplom» abgeschlossen hatten und andere über viele Jahre Erfahrung verfügen, hob er die Notwendigkeit hervor, die Wissenschaft weiterhin für die Entwicklung des Landes einzusetzen und bewertete das, was täglich in dieser Einrichtung geleistet wird, als anregend.

Danach unternahm er einen Rundgang durch mehrere Werkstätten, wo er die geleistete Arbeit in Augenschein nehmen konnte, so zum Beispiel die Modernisierung von Schiffen, den Bau von Landungsbrücken, die Reparatur von Elektromotoren, die Herstellung von Metalltüren und Hausrat wie Töpfe und Pfannen aus Aluminium.

Der zweite Besuchspunkt war im Militärindustriebetrieb Grito de Baire, wo hochwertige Produkte, die auf die Verteidigung des Landes gerichtet sind, sowie andere stark nachgefragte Erzeugnisse für die Wirtschaft des Landes hergestellt werden. Der Armeegeneral wurde über die Erzeugnisse informiert, die mit der Elektronik und den Kommunikationen in Verbindung stehen.

Desweiteren wurde er über andere Produktionslinien informiert, die besonders auf die Bevölkerung ausgerichtet sind, wie Medizinische Geräte und die Herstellung von Hygieneartikeln, bei der neue Investitionen erfolgen, um deren Produktion wesentlich zu steigern.

Bei Beendigung des Rundgangs durch die Werkstätten hob Raúl in einer schriftlichen Botschaft an die Beschäftigten des Betriebes deren «Konstanz und beneidenswerten Willen» hervor, mit denen sie ihre Tätigkeit ausführen.

Schließlich fuhr der kubanische Präsident in den Militärindustriebetrieb Emilio Bárcenas Pier, in dem gepanzerte Fahrzeuge sowie andere Transportmittel für die Revolutionären Streitkräfte repariert und modernisiert werden.

Dort wurde der Armeegeneral über die Erfüllung der Wirtschaftskennziffern des Betriebes informiert, der auf mehr als 1 700 Beschäftigte zählt und dessen wichtigste Produktionslinien die Reparatur, Instandhaltung und Modernisierung von Bulldozern, Kränen und Traktoren, von LKWs der Typen Maz, Kamaz und Kraz und anderen, sowie von Stromaggregaten, Kesseln und Gefrier- und Klimaanlagen sind.

Wie bei den vorhergehenden Besuchen in den Militärbetrieben des Landes war Raúl in Begleitung von José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, Ricardo Cabrisas Ruiz, Minister für Wirtschaft und Planung, Armeekorpsgeneral Leopoldo Cintra Frías, Minister der Revolutionären Streitkräfte, und Vizeadmiral Julio César Gandarilla Bermejo, Minister des Innern, sowie Führungskräften der Produktionsvereinigung der Militärindustrie.