OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

Bis zu diesem Zeitpunkt sind 33 Nutzer für die Sonderentwicklungszone Mariel genehmigt worden, ein wirtschaftliches Enklave, dessen Produktionen und Dienstleistungen auf den Binnenmarkt und auf den Export gerichtet sind und das anstrebt, ein regionaler Referenzpunkt für die Gewinnung ausländischen Kapitals zu sein, hieß es gestern in Cubadebate.

Benoit Croonenberghs, der BDC TEC leitet,– ein Unternehmen, das Sensoren für Temperaturmessfühler, elektrische Schalttafeln und Wasseraufbereitungssysteme herstellt –   und einer der Unternehmer, die auf Kuba gesetzt haben, bestätigte, dass „dieses erste Arbeitsjahr ein Erfolg war“.

„Wir haben in Kuba investiert, weil wir denken, dass dort verschiedene Prinzipien erfüllt werden. Eines davon ist die Rentabilität des Geschäfts und auch weil es einen Markt gibt, auf dem Nachfrage für unsere Dienstleistungen besteht“, sagte er. Er sagte außerdem, dass sich aktuell eine Zusammenarbeit mit den Universitäten des Landes herausbilde.

Der kubanische Staat hat im Durchschnitt jährlich 300 Millionen US Dollar in die Entwicklung der Infrastruktur hohen Standards investiert, die bereits den Investoren zur Verfügung steht. Außerdem gelang es Investitionen anzuziehen, deren Betrag 1 Milliarde Dollar übersteigt.

Während der ersten Etappe des Projekts, von 2011 bis 2014, wurde die erste Phase des Container Terminals von Mariel (TCM) fertiggestellt, ein wichtiges Glied beim Eingang und Ausgang von Waren.

Es wurde ebenfalls eine Anbindungsstraße Mariels an die Autobahn Havanna-Pinar del Rio gebaut, die erste Etappe der Zone für Logistikprozesse durchgeführt und die Eisenbahnverbindung mit Havanna fertiggestellt.