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Esteban Lazo Hernández empfing den Parlamentspräsidenten Luxemburgs Mars Di Bartolomeo. Photo: Jose M. Correa

„Kuba und Luxemburg sind zwei kleine Staaten, aber mit großem Streben nach Freiheit“, sagte der Präsident der kubanischen Nationalversammlung Esteban Lazo Hernández, als er zum ersten Mal eine Parlamentsdelegation aus diesem Land empfing.

Am Sitz der Nationalversammlung, wo der Empfang für die luxemburgische Delegation unter Leitung von Mars di Bartolomeo stattfand, sagte Lazo: Unsere Länder pflegen gute Beziehungen, aber wir müssen uns besser kennenlernen, um so besser zum Austausch beitragen zu können.

Der Parlamentspräsident des Großherzogtums, der der Sozialistischen Arbeiterpartei Luxemburgs angehört, bestätigte den guten Stand der Beziehungen und sagte, dass seine Regierung am vergangenen Mittwoch für das Abkommen des Politischen Dialogs und der Zusammenarbeit, das kürzlich zwischen Kuba und der Europäischen Union unterzeichnet wurde, gestimmt hat.

„Wir möchten keine Mauern errichten, sondern Türen öffnen“, sagte Mars di Bartolomeo, der sich auch für unterschiedliche interne Angelegenheiten wie z.B die allgemeinen Wahlen interessierte, die am 11. März in Kuba stattfinden werden.

Luxemburg sei ein prosperierendes Land, das sich gut in die internationale Ordnung einfüge, aber noch daran arbeiten müsse, seine Vision mit anderen zu teilen, sagte er. Es habe 560.000 Einwohner, die aber jeden Tag auf 800.000 anwachsen würden, weil viele Personen aus umliegenden Ländern dorthin kämen, um zu arbeiten.

Kuba und Luxemburg nahmen vor 75 Jahren diplomatische Beziehungen auf und heute sind es zwei Völker, die zusammenarbeiten möchten, um ihre Wirtschaft weiter zu entwickeln.