Ein kubanischer Kampf gegen den Marabu › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
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Yoan Sarduy, Delegierter des Minagri in der Provinz, zeigt in Abreus bebaute Gebiete, die zuvor voller Marabu waren. Photo: del autor

CIENFUEGOS - Fast 6.000 Hektar, die vollständig von den Marabu bedeckt waren, wurden planiert, umgepflügt und mit verschiedenen Produkten dieses Territoriums ausgesät. Ein weiteres Mal wurde unter Beweis gestellt, dass es möglich ist, den Strauch zu eliminieren und die Gebiete zu erschließen, in die er eingedrungen ist.

Yoan Sarduy Alonso, Delegierter des Ministeriums für Landwirtschaft (Minagri) in der Provinz, teilte Granma mit, dass die ersten aufbereiteten Ländereien 3000 Hektar waren, die im Jahr 2016 für den Anbau verschiedener Nutzpflanzen und das Halten von Nutztieren verteilt wurden, die heute bereits produzieren.

Diese wurden im Laufe des Jahres 2017 um weitere 2 000 Hektar erweitert, dank der Arbeit der Bauern entsprechend des Gesetzesdekrets 300.

Sarduy Alonso hob in diesem Zusammenhang die lobenswerte Arbeit in den beiden wichtigsten Produktionszentren von Cienfuegos hervor, Horquita und Juraguá, die beide in der Gemeinde Abreus liegen. Ihnen obliegt die Aufgabe, 70% der Lebensmittel der Provinz bereit zu stellen und außerdem Nahrungsmittel in die kubanische Hauptstadt zu liefern.

In Horquita wurden für die vor kurzem abgeschlossene Kampagne der Kartoffelaussaat auf über 450 Hektar Fläche der Marabu eliminiert und es wurden mehrere bereits festgelegte Bereiche in der Enklave, wo diese notwendigen Arbeiten wiederholt werden. Dazu kommen noch rund 300 Hektar in Juraguá hinzu.

Der Delegierte des Minagri stellte fest, dass die Aussaat auf Flächen, die dem Marabu entrissen wurden, sich als sehr vorteilhaft erweist, da dies Flächen mit einer reichen Vielfalt und hohen Qualität an Nährstoffen sind.