OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
José Ramón Fernández und Asela de los Santos Photo: Jorge Luis González

„Es gibt kaum edlere Worte auf den Lippen eines Menschen als Lehrer und Lehrerin, aber die Pädagogik – diese Kunst, sich der Zukunft zu widmen - wird nicht nur im Klassenzimmer geschmiedet, sondern auch auf den rauen Wegen der täglichen Gestaltung eines Landes.“

Mit diesen Worten bekräftigte der Pädagogenverband Kubas seine Entscheidung, den Nationalpreis für Pädagogik 2017 zwei herausragenden Vertretern der Lehrtätigkeit zu verleihen: Jose Ramón Fernández, Berater des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats, und Asela de los Santos Tamayo, Heldin der Arbeit.

Vereint im Leben und im Wirken für die kubanische Revolution, haben sie sich ein Leben lang für die Stärkung der Bildung und die kulturelle Entwicklung der Nation eingesetzt.

Wenn man von Fernández spricht, kann man weder seine Rolle als Bildungsminister in Zeiten von Transformationen im Bildungswesen außer Acht lassen, noch seine Beiträge zur Stärkung der internationalistischen Ausrichtung der Bildung, zur Ausbildung von Facharbeitern und Technikern, der Einführung des Marxismus-Leninismus und der Lehre der Geschichte. Alles Projekte, in denen die Vision von Fidel verkörpert war.

Über die kubanische Pädagogik zu sprechen ist unmöglich, ohne Asela zu erwähnen, nicht nur wegen ihrer Eigenschaft als Doktorin auf diesem Gebiet, sondern auch wegen ihrer vorbildlichen Arbeit, die sie zur herausragenden Erzieherin des zwanzigsten Jahrhunderts machte. Sie war Wegbereiterin der Militärschulen Camilo Cienfuegos und Mitbegründerin des Kubanischen Frauenverbandes.

Aus der Demut heraus, die diejenigen kennzeichnet, die sich als Teil eines größeren Werkes verstehen, versicherte Fernández, als er im Namen beider dankte, dass er, solange er lebe, für die Revolution wirken werde, und bekräftigte die Prämisse Fidels, dass die Bildung die mächtigste Waffe des Menschen sei, um Bewusstsein und Pflichtgefühl zu schaffen.