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Ununterbrochenen Regenfälle und hohe Wellen haben zu Überflutungen des Malecón von Baracoa und der niedrig gelegenen Küstenzonen geführt Photo: Eniel Navarro Leyva

BARACOA, Guantánamo – Die Zerstörung zweier Wohnungen sowie die Unterbrechung der Kommunikation des Volksrates von Quiviján, Cayo Güín und Nibujón mit der Außenwelt zählen zu den vorläufigen Auswirkungen der dauerhaften Regenfälle, die aus diesem Bezirk berichtet werden.

Die Niederschläge, die während mehrerer Tage praktisch nicht aufhörten, verursachten das Anschwellen etlicher Flüsse – u.a. des Macaguanigua, des Duaba und des Toa – was in der gebirgigen Zone letztlich zur Isolierung von Cayo Güín und Nibujón führte.

Tony Matos Romero, Erster Parteisekretär des Bezirks, teilte Granma mit, dass die Isolation von Quiviján dagegen einem Erdrutsch zuzuschreiben sei, der wiederum die erwähnte Zerstörung der beiden Wohnungen mit sich brachte.

Auch kam es zu Einbrüchen des Meeres auf den Malecón Baracoas und andere tief gelegene Küstenregionen, wobei auch landwirtschaftliche Kulturen, Baumschulen und Organopónicos zu Schaden kamen.  

Raisa Rodríguez Ramírez, Spezialistin der Prognose-Abteilung des Meteorologischen Zentrums der Provinz, erklärte, dass die schweren Regenfälle in Baracoa mit dem Durchzug tiefer Wolkenschichten im Nordosten bei hoher Luftfeuchtigkeit zusammenhingen und außerdem der fünften Kaltfront der Wintersaison geschuldet sei.

Sie gab an, in den letzten 24 Stunden seien in Baracoa 82,2 mm Niederschlag registriert worden und man rechne für heute nicht mit merklichen Änderungen. Bis zum gestrigen Nachmittag regnete es fast ununterbrochen.