OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Kubas ständige Vertreterin bei den Vereinten Nationen, Anayansi Rodríguez, betonte am Donnerstag, dass die Insel in ihrem Anspruch, die US-Blockade aufzuheben, über die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft verfüge, und dankte für diese Unterstützung.

In einem Interview mit Prensa Latina, sagte die Botschafterin, dass solange die Blockade bestehen bleibt, Kuba sie weiterhin auf allen möglichen multilateralen Foren anprangern und bei den Vereinten Nationen die Resolution, die ihre Beendigung fordert, einreichen werde.

Die Abstimmung in diesem Jahr habe erneut widergespiegelt, wie die internationale Gemeinschaft die Verschärfung der Belagerung ablehnt und besorgt ist über die Rückkehr der aggressiven und respektlos Rhetorik der Regierung von Präsident Donald Trump und ihrer Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, fügte die Diplomatin hinzu.

Im Gegensatz dazu stimmten die Mitgliedsstaaten der multilateralen Organisation fast einstimmig für den Dialog und die Zusammenarbeit in den Beziehungen zwischen den Staaten, betonte die Botschafterin.

Dies basiere auf den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts, einschließlich des Rechts auf Souveränität, Selbstbestimmung und territorialen Integrität der Staaten, was die freie Wahl, ohne Einmischung, ihres politischen, wirtschaftlichen und sozialen Systems einschließe, betonte Rodríguez.

Als der Resolutionsentwurf im Jahr 1992 auf der 47. Sitzung der Generalversammlung zum ersten Mal vorgestellt wurde, ergriffen 26 Delegationen das Wort, darunter nur zwei Staatengruppen: die Bewegung der Blockfreien Staaten und die damalige Europäische Gemeinschaft, erinnerte sie.

Diese Zahl wurde allmählich immer größer und in den letzten Jahren waren es mehr als 40 Nationen, die ihre Stimmen zur Unterstützung Kuba erhoben, erklärte die Botschafterin.

Im Jahr 2017 taten es 42 Delegationen, acht von ihnen repräsentierten wichtige regionale Gruppen wie die Blockfreien und die Gruppe der 77.

Ebenso die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten, die Gemeinschaft Karibischer Staaten, die Afrikanischen Gruppe, die Organisation der Islamischen Kooperation und die Vereinigung Südostasiatischer Nationen.

In den meisten Interventionen wurde betont, dass die Differenzen zwischen den Staaten durch Kompromiss und Dialog gelöst werden sollten, nicht durch Konfrontation, sagte die kubanische Vertreterin.

In einem großen Teil der Reden wurde darüber hinaus der Beitrag Kubas zur Süd-Süd-Zusammenarbeit und seine Solidarität mit vielen Nationen der Welt hervorgehoben, fügte sie hinzu.

Solange die Blockade bestehe, hob sie hervor, werde die kubanische Delegation bei der UNO sie bei jeder Gelegenheit anprangern, denn sie sei das Haupthindernis für die Entwicklung des Landes und eine eklatante Verletzung der Menschenrechte eines ganzen Volkes.