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Vorher hatte eine kubanische Medizinbrigade in Sierra Leone Hilfe beim Kampf gegen Ebola geleistet. Photo: Archivo

HAVANNA – Über 11 000 behandelte Krankheitsfälle gab die kubanische Medizinbrigade an, die am Montag aus Sierra Leone nach dreimonatiger internationalistischer Hilfe zurückkehrte. Die Mehrzahl der Fälle waren Atemwegsinfektionen, Malaria und Parasitenbefall des Darms.

„Die Regierung von Sierra Leone organisierte Lager für Flüchtlinge und Geschädigte, und in diesen Einrichtungen leisteten wir trotz der ungünstigen Bedingungen unsere Dienste. Die Bevölkerung war für die Anwesenheit der kubanischen Ärzte in diesen Monaten dankbar“, unterstrich Yoel Torres, Leiter der Gruppe, beim Eintreffen auf dem Internationalen Flughafen José Martí.

Dies war die 27. Brigade, die als Teil des internationalistischen Kontingents Henry Reeve aus Kuba auszog, um in verschiedenen Teilen der Welt medizinische Dienste zu leisten.

Die kubanischen Fachkräfte wurden in Havanna von Nestor Marimón begrüßt, Beauftragter für Internationale Beziehungen des Ministeriums für Gesundheitswesen.