OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Velázquez, Amhed

Kuba war einmal mehr die Hauptstadt der Integration Lateinamerikas und der Karibik, an einem Tag, der von den Feierlichkeiten zum 13-jährigen Jubiläum des ALBA-TCP, der Austragung des XVI. Politischen Rates des Blocks und dem Abschluss eines Regierungstreffens zwischen die Großen Antillen und Venezuela bestimmt war.

Die Stärkung der Einheit jenseits der Unterschiede, die uns trennen, um für eine bessere Zukunft für die Region zu kämpfen, waren die Schwerpunkte der drei Ereignisse.

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrates, und Nicolás Maduro, Präsident Venezuelas, führten im Kongresspalast der kubanischen Hauptstadt den Vorsitz der Feierlichkeiten zu einem weiteren Jahrestag der Entstehung der damaligen bolivarischen Alternative für die Völker Unseres Amerika. Heute heißt sie Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerikas - Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP).

Der Vorschlag entstand auf Initiative des Comandante en Jefe Fidel Fidel Castro und des venezolanischen Führers Hugo Chávez als Alternative zur Freihandelszone für Amerika, die von den Vereinigten Staaten vorgeschlagen worden war.

Gleichzeitig fand auch der sechzehnte Politische Rat des Blocks statt, an dem acht Minister, mehrere stellvertretende Minister und Generalsekretäre, Senatoren und hochrangige Vertreter der Mitgliedsländer teilnahmen.

Während der Amtseinführung sagte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez, dass die Schwerpunkte des Treffens in der Analyse der Veränderungen der internationalen Situation, der meteorologischen Ereignisse, die die Karibik heimgesucht haben, und der Zunahme des Ansturms der Oligarchie und des Imperialismus gegen die fortschrittlichen Prozesse konzentriert seien.

Ebenso ratifiziere die ALBA weiterhin ihre Gründungsprinzipien und Werte, fügte der kubanische Außenminister hinzu.

Er wies auf die Verstärkung des unkonventionellen Krieges gegen Venezuela hin, bekräftigte jedoch, dass die bolivarianische Nation mit ihrem Projekt fortfährt und gratulierte ihnen in diesem Sinne zum Sieg bei den letzten Kommunalwahlen.

Am Nachmittag wurde eine Abschlusserklärung angenommen, die die konzertierten Positionen zu verschiedenen Themen zusammenfasste.

Die dritte der Veranstaltungen war der Abschluss des XVIII. Treffens der Regierungskommission für das Umfassende Kooperationsabkommen zwischen Kuba und Venezuela.

Während des Treffens und unter Anwesenheit von Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, und Jorge Arreaza, Außenminister von Venezuela, wurde der Kooperationsplan für das kommende Jahr bestätigt, das insgesamt 27 Projekte umfasst, die in neun Programmen enthalten sind.

Das Treffen bestätigte die Verpflichtung der Länder der Region gegenüber der Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Friedenszone, die vor drei Jahren auf dem II. Gipfel der Celac in Havanna verabschiedet wurde.