OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Von links nach rechts Rogelio Sierra, Vizeminister für Auswärtige Beziehungen Kubas; Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen; der Botschafter Nicaraguas in Kuba, Herr Luis Cabrera González; Ana Teresa Igarza, Generaldirektorin der Sonderentwicklungszone Mariel, und Alina Gali, Generaldirektorin des Vollzugsunternehmens von Spenden des Mincex. Photo: Ismael Batista

Am Montagmorgen traf im Containerterminal des Hafens von Mariel eine aus Nicaragua stammende humanitäre Hilfe ein. Zur Übergabe erschienen Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Ausländische Investition; Rogelio Sierra Díaz, Vizeminister für Auswärtige Beziehungen Kubas; Luis Cabrera, Botschafter Nicaraguas in Kuba und Ana Teresa Igarza, Generaldirektorin der Sonderentwicklungszone Mariel.

«Die Hilfe besteht aus 600 Tonnen bearbeiteten und behandelten Holzes», erklärte Raciel Proenza, stellvertretender Generaldirektor für wirtschaftliche Zusammenarbeit des Ministeriums für Außenhandel und Ausländische Investition.

Malmierca bezog sich seinerseits darauf, dass diese Kooperation sehr notwendig sei, um den Zerstörungen in den Wohnungen aufgrund des Durchzugs des Hurrikans Irma durch das Land zu begegnen.

Sie sei im richtigen Moment eingetroffen und sei bedeutsam für die Freundschaft zwischen Kuba und Nicaragua, die zwei Bruderländer sind, erklärte Malmierca.

Kuba bezeigte im Monat Oktober dem zentralamerikanischen Land seine Unterstützung nach den Überschwemmungen, die dieses Territorium heimsuchten. Wie die Vizepräsidentin Rosario Murillo gegenüber Prensa Latina ausführte, spendete unser Land damals 25 Tonnen Nahrung und Medikamente, um zur Betreuung der Familien beizutragen, die unter den Auswirkungen des Sturmes Nate litten.

«In diesem Falle helfen sie uns mit Holz, denn sie wissen, das dies auf der Insel knapp ist und sehr nützlich sein kann, um teilweise oder vollkommen zerstörte Wohnhäuser wieder zu errichten», führte Proenza hinzu. «Dies ist für Kuba eine sehr wichtige solidarische Geste.»