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Der Rundgang diente einem breiten Austausch mit der Bevölkerung und den Behörden des Gebiets Photo: Gutiérrez Gómez, Osvaldo

CIEGO DE ÁVILA – Der Besuch des ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez machte den 1.699 Familien in Punta Alegre und den 31.000 in der Provinz, deren Wohnungen beschädigt wurden, neuen Mut. In Puerto Alegre begann er seinen Rundgang, der ihn bis ins touristische Zentrum von Jardines del Rey führte.

„Wer nicht hierhergekommen ist, kann sich nicht vorstellen, welch großen Schaden der Zykon verursacht hat“, sagte Díaz-Canel, als er mit den Behörden und Bewohnern des Gebiets sprach. Er bedankte sich bei den dortigen Bewohnern, die sich in immer größeren Maße zusammen mit den entsprechenden Kräften an den Wiederaufbauarbeiten beteiligen.

Díaz-Canel war mit den Verantwortlichen dort einer Meinung, dass man angesichts weiterer möglicher Hurrikane, die Gebäude so errichten müsse, dass sie nicht so leicht Schäden davontrügen.

Bei Besuch der kleinen Räumlichkeit, in der Raúl Hernández und seine Frau vorübergehend wohnen, hob er die Leistung der Brigade hervor, die von diesem Mann geleitet wird.

„In Situationen wie dieser ist die Solidarität, die Sie alle gezeigt haben, lebenswichtig. Das Wichtige dabei ist immer, dass die Probleme von allen gelöst werden“, sagte er.

„Auch dass die Wahlbeteiligung in Orten wie Punta Alegre so hoch war (91%), wo einfache Menschen leben, die vom Hurrikan hart getroffen wurden, aber dankbar sind, wertete Díaz-Canel am Nachmittag in Morón als beeindruckend.

In Morón sind 21,9% der 7.185 beschädigten Wohnungen wiederhergestellt und man habe den Betroffenen Baumaterial im Wert von2,9 Millionen Pesos verkauft.

In der Gemeinde Celia Sánchez Manduley würdigte er die Bemühungen 47 der 49 beschädigten Häuser in ihrem holländischen Stil wiederaufzubauen.

Auch die Tatsache, dass in den Cayos coco und Guillermo nur noch 364 der über 7000 Hotelzimmer nicht fertiggestellt sind, beeindruckte ihn. Dieses touristische Zentrum wird am Ende sogar um 600 Kapazitäten mehr verfügen, als vor dem Hurrikan.

„Ich glaube, es ist sehr mutig gewesen, zu versprechen, alles für die Hochsaison fertiggestellt zu haben ... aber dies ist für das Land eine Notwendigkeit und ich denke, die Touristen werden uns noch mehr ihr Vertrauen aussprechen, wenn sie unsere Fähigkeit sehen, dieses Zentrum so schnell wiederaufzubauen und zu entwickeln“, sagte er.