OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Früh am Morgen übte Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla im Wahllokla Nr.2 im Wahlkreis 3 im Stadtteil Playa der Hauptstadt ein Wahlrecht aus. Photo: Ricardo López Hevia

Vor der Presse hob der kubanische Außenminister hervor, dass der Wahlprozess wegen des Kontexts in dem er stattfinde, die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft errege und dass es in diesen stürmischen Zeiten, in denen es für die Bürger der Welt, in Wahlprozessen, die von Geld und Konzerninteressen beherrscht werden, immer schwieriger werde, frei ihren Willen kundzutun, das kubanische Volk mit Stolz erfülle, dieses Recht auszuüben.

Rodríguez Parrila sprach über die Legitimität des kubanischen Wahlsystems, das auf Verdiensten und Transparenz beruhe und die Fähigkeit zu einer breiten Volksmobilisierung aufweise.

„Die Wahlen fallen praktisch mit dem ersten Jahrestag des Todes des Comandante zusammen, dessen unser Volk auf einfache, bewegende und tiefgehende Weise gedacht hat. Sein Erbe ist auch in diesen Wahlen präsent“, sagte er.

Bruno betonte auch, dass dies Momente seien, in denen die Blockade gegen Kuba verschärft worden sei und dass es den US-Bürgern verboten sei die Insel zu besuchen. Es wäre ein Privileg für diese Bürger, wenn sie die Gelegenheit hätten, einen Prozess wie den unseren zu haben.

„Hoffentlich können die US-Amerikaner einmal einen Wahlprozess wie en unseren erleben und in unser Land kommen, um sich eine eigene Meinung über das demokratische System Kubas zu bilden“, sagte der Außenminister weiter.