OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Endrys Correa Vaillant

„Dieser Besuch macht die Konsolidierung der Beziehungen der Zusammenarbeit und der Freundschaft zwischen beiden Ländern deutlich, die das Erbe der historischen Führer Fidel Castro Ruz und Kim Il Sung sind“, sagte der Außenminister Kubas Bruno Rodríguez heute Morgen beim Empfang seines Amtskollegen aus der Demokratischen Volksrepublik Korea

Ri Yong Ho.

Bei dem Treffen im Außenministerium in Havanna sagte Rodríguez weiter, dass Kuba auf den Frieden auf der koreanischen Halbinsel setze und es der Ansicht sei, dass man nur durch Dialog und Verhandlungen zu einer dauerhaften politischen Lösung in der Region gelangen könne.

Der kubanische Minister wies energisch die einseitigen und willkürlichen Zertifikate und Listen zurück, die die Regierung der Vereinigten Staaten erstellt und die dem Internationalen Recht widersprechende Zwangsmittel als Grundlage haben.

„Wir nutzen diese Gelegenheit unsere Forderung nach Souveränität und Unabhängigkeit der Staaten, freier Selbstbestimmung der Völker und Nicht-Anwendung und Nicht Androhung von Gewalt, friedlicher Lösung der Kontroversen, nach dem Recht auf ein eigenes wirtschaftliches, politisches und soziales Modell und der Nicht- Einmischung in die inneren Angelegenheiten zu wiederholen“, fügte er hinzu.

Rodríguez sagte außerdem, dass der offizielle Besuch des Außenministers der Demokratischen Volksrepublik Koreas zweifellos die Beziehungen fördere und dem nützlichen politischen Dialog der beiden Völker, Parteien und Regierungen Fortsetzung verleihe.

Ri Yong Ho sagte seinerseits, er freue sich auf der Insel zu sein. „Auch wenn Kuba und die Demokratische Volksrepublik Korea geographisch weit voneinander entfernt liegen, so haben wir doch vieles gemeinsam und ich fühle mich wie zuhause.“