OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

„Wir könnten über die Blockade sprechen und über den großen Schaden, den diese Politik seit über 50 Jahren unserem Land zugefügt hat und dass sie ohne Zweifel unsere wirtschaftliche Entwicklung gebremst hat, aber wir müssen auch sagen, dass sie trotzdem nicht den Willen des Volkes und er Jugend gebremst hat, die Revolution zu schätzen und der Welt zu zeigen, dass wir es sind, die entscheiden, welchen Weg wir einschlagen. Zeugnis dafür legt der Wahlprozess ab“.

Das sagte der junge Yasmany Simón, der Mitglied der Abteilung 9. Kongress der Komitees der Verteidigung der Revolution (CDR) des Stadtteils San Miguel de Padróns ist und im Elektrizitätsunternehmen von Havanna arbeitet bei der Aktion „Barrio debate“, die anlässlich der am Sonntag bevorstehenden Wahlen stattfand.

Bei dem Treffen, das außerdem dazu diente den Führer der Kubanischen Revolution zu würdigen, dessen Todestag sich bald zum ersten Mal jährt, sprach man über die Jugend, die Beteiligung des Volkes, über den politischen Willen, der besteht, das Geschaffene zu erhalten, wie wichtig es sei, die Vertreter des Volkes zu wählen und das Land nach vorne zu bringen, auch wenn sich dem viele Hindernisse in den Weg stellten.

Wie der Professor für Soziologie Luis Toledo Sande betonte, sei die Demokratie in Kuba noch perfektionierbar, aber sie sei eine wahrhaftige Demokratie und alle hätten die Verantwortung sie besser zu machen und kollektiv die Veränderungen vorzunehmen, die wir für unsere Gesellschaft wünschen.

„Die Demokratie müssen wir täglich aufbauen, jeder muss das Seinige dafür tun und wir müssen unsere Rechte wertschätzen, denn es ist unsere Aufgabe, das Werk, das Fidel abgesteckt hat, fortzusetzen“, sagte Toledo Sande.

Der nationale Koordinator der CDR Carlos Rafael Miranda Martínez wies daraufhin, dass bei den Versammlungen in den Stadtvierteln die revolutionärsten als Kandidaten vorgeschlagen worden seien und diejenigen, die dem Viertel am besten dienen.

„Das kubanische Volk wählt ohne Politikasterei, ohne falsche Versprechungen, wir sind die Herren über unsere Revolution, unsere Gegenwart und unsere Zukunft“, fügte er hinzu.