OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Der Nationalrat des Schriftsteller- und Künstlerverbandes Kubas (UNEAC) hielt gestern im Theater des Museums für Schöne Künste seine sechste Sitzung ab. Anwesenheit waren Politbüromitglied Miguel Díaz-Canel Bermúdez, erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats; Abel Prieto Jiménez, Minister für Kultur; Ena Elsa Velázquez, Ministerin für Bildung (Mined); und Miguel Barnet, Präsident des Uneac.

Schwerpunkt der Tagesordnung war die Arbeit des Ständigen Ausschusses für Bildung, Kultur und Gesellschaft. In dem Bericht wurde die enge Verbindungen betont, die die Mitglieder des Ausschusses mit den Spezialisten des Bildungsministeriums während des dritten Erneuerungsprozesses des Bildungssystems etabliert haben, ein experimentelles Verfahren, das von diesem Ministerium durchgeführt wird.

Diaz-Canel äußerte zu dieser aufgebauten Verbindung: „In diesem Prozess der Verbesserung gibt es ein Ergebnis der gemeinsamen Arbeit zwischen dem Ministerium und dem Uneac. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die Zivilgesellschaft zur Entwicklung von wichtigen öffentlichen Politiken wie die Bildungspolitik beiträgt.“

Es wird in einer integrativen Weise gearbeitet und es werden sehr interessante Vorschläge gemacht, fügte er hinzu und betonte, dass „die Vision humanistisch gewesen ist und die große Herausforderung jetzt darin besteht zu erreichen, dass die Bildungskultur sich umsetzt in die Herausbildung von Werten in den neuen Generationen“.

Diese Vorschläge müssen weiter verbessert werden, um weiter voranzukommen, schloss Díaz-Canel.

Die Bildungsministerin bezog sich ebenfalls auf die gemeinsame Arbeit und sagte, dass die größte Stärke dieses dritten Verbesserungsprozesses „der Beitrag ist, den Persönlichkeiten, Institutionen und Forscher geleistet haben. Jetzt müssen wir mit Intelligenz alle Vorschläge in Einklang bringen“.

„Die Zukunft des Vaterlandes ist in unseren Bildungseinrichtungen und dafür ist der Lehrer unerlässlich. Wenn unsere Lehrer nicht ausreichend vorbereitet sind, erreichen die Prioritäten, die wir entwickeln, unsere Schüler nicht.

Unser grundlegendes Ziel ist die integrale Bildung der Schüler“, sagte Velázquez.

Den Bericht verlas der Präsident des Ausschusses Helmo Hernandez. Außerdem gab Alberto Valle, vom Zentralinstitut für Erziehungswissenschaften, einen Überblick über Änderungen in verschiedenen Fachdisziplinen und Iván Barreto, Generaldirektor von Cinesoft, sprach über die Lehrprogrammen, technologischen Hilfsmittel für Lehrer und Anwendungen, die in den letzten Jahren von diesem Unternehmen für die verschiedenen Bildungsstufen entwickelt wurden.