OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Er ist „On the Rocks“, Sir, der Blockade geschuldet Photo: Granma

In der ganzen Welt zeigen sich weiter Unterstützung und Solidarität mit Kuba angesichts der völkermörderischen und grausamen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade vonseiten der Vereinigten Staaten, etwa 48 Stunden bevor – am 1. November – die Vollversammlung der Vereinten Nationen einmal mehr zu dieser archaischen und fehlgeschlagenen Politik Stellung beziehen wird.

Aus Brasilien wurde bekannt, dass Mitglieder von Solidaritätsgruppen, Gewerkschaften und politische Kräfte sowie Bürger Kubas, die in den neun Staaten im Nordosten dieses riesigen Landes sesshaft sind, eine intensive Kampagne ins Leben gerufen haben, um das Anhalten der kriminellen Blockade anzuklagen, die die USA seit über 50 Jahren Kuba auferlegen.

Die gesetzgebenden Versammlungen der Staaten Ceará und Bahía wie auch die Kommunalkammer von Recife bewilligten Anträge zur Unterstützung des kubanischen Volkes mit Blick auf die nächste Abstimmung in der UNO-Vollversammlung die Resolution 71/5 betreffend, die den Titel trägt: „Notwendigkeit, der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die die Vereinigten Staaten Kuba auferlegen, ein Ende zu bereiten“.

Bei verschiedenen Treffen mit dem Generalkonsulat haben die in einem dieser Territorien wohnhaften Kubaner unmissverständlich ihre Position deutlich gemacht, ihre Heimat im Kampf für ein Ende dieser ungerechten und willkürlichen Politik zu unterstützen, Haupthindernis für die Entwicklung und den uneingeschränkten Genuss der Menschenrechte in Kuba.

Auf der benachbarten Insel Grenada betonte Nickolas Steele, Minister für Gesundheit und Soziale Sicherheit, den Beitrag Kubas für die Entwicklung Grenadas, vor allem mit dem Bau des Flughafens, und hob den solidarischen Geist des Volkes der Größten der Antillen hervor trotz seiner ökonomischen Beschränkungen; zur gleichen Zeit klagte er die grausame Blockade seitens der Vereinigten Staaten gegen Kuba an. Steele sprach anlässlich der Einweihung der Gedenkstätte für die 24 kubanischen Internationalisten, die während der Invasion der USA in Grenada auf dem internationalen Flughafen Maurice Bishop gefallen waren.

Die Assoziation von Kubanern und kubanischen Residenten in der Bolivarischen Republik Venezuela (ACCREVEN) erhob ebenfalls ihre Stimme, die kubanische Entscheidung als die einer souveränen und unabhängigen Nation zu stützen, das Andauern der Blockade durch die Regierung des Präsidenten Donald Trump anzuklagen.

„Am 1. November wird man zum wiederholten Mal die Stimme Kubas von den Vereinten Nationen aus hören. Kuba steht ein neues Kapitel in dieser großen Schlacht der Ideen bevor, inspiriert vom Gedankengut Martís und erhoben durch das Vermächtnis des comandante en jefe Fidel Castro in Form der Nationalfahne für den Sieg. Die Wahrheit konfrontiert die Lüge, das Wissen die Ignoranz, die Kultur die Barbarei, die Ethik die völlige Abwesenheit von Prinzipien und moralischen Werten, die Ehrenhaftigkeit den Zynismus, die Gerechtigkeit das Unrecht, die Gleichheit die Ungleichheit“, heißt es in einer Erklärung der ACCREVEN.

Eine andere Assoziation kubanischer Bürger im Ausland, der auf den Kapverdischen Inseln, reichte der dortigen Botschaft der Größten der Antillen ein Kommuniqué ein, in dem sie die Unterstützung der Kubanischen Revolution und die Treue gegenüber dem Legat des Comandante en jefe Fidel Castro Ruz bekräftigt und kategorisch die ungerechte Blockade der US-Regierung gegenüber Kuba ablehnt.

Und in Griechenland wird am kommenden 12. November im Kino-Theater Alkionis ein Megakonzert stattfinden, das von Musikern, Sängern und Tänzern kubanischer Herkunft unter dem Titel „Por Cuba Nomásbloqueo“ organisiert werden wird. Herausragende Protagonisten insbesondere der Tanzszene, darunter auch Griechen, werden bei diesem Event erwartet.