OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Mehr als 220 Delegierte aus hundert Organisationen der kubanischen Zivilgesellschaft forderten gestern während eines Forums im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (Minrex) die sofortige und bedingungslose Einstellung der Blockade der USA gegen Kuba.

Bei dem Treffen sagte der stellvertretender Außenminister Abelardo Moreno Fernández, dass jede Familie oder Organisation in unserem Land auf die eine oder andere Weise unter der Last der Blockade gelitten habe, deren finanzieller Schaden seit ihrer Errichtung vor fast sechs Jahrzehnten nach heutigen Preisen130 Mrd. Dollar übersteigt.

Nach Beginn des Prozesses der Normalisierung der bilateralen Beziehungen habe es positive Schritte gegeben, die aber begrenzt und unzureichend waren, da die illegale Politik intakt blieb und die Maßnahmen, aus denen sie besteht, von der US-Regierung mit aller Strenge umgesetzt wurden, betonte er.

„Nachdem Donald Trump an die Macht kam, ist die Blockade, in einem neuen und verzweifelten Versuch, die Revolution zu zerstören, weiter verschärft worden, weshalb diese Politik, heute mehr denn je, eine Verletzung der internationalen Rechte darstellt, gegen die unser Volk nicht aufhören wird, seine Stimme zu erheben“, sagte er weiter.

Viele Künstler, Sportler und Vertreter der verschiedensten Institutionen drückten ihre Unterstützung für die Resolution aus, die Kuba am 1. November bei den Vereinten Nationen vorgelegen wird und in der die endgültige Aufhebung der Blockade gefordert wird.

Bei der Veranstaltung wurde auch eine Erklärung angenommen, in der das Recht auf Selbstbestimmung des kubanischen Volkes bekräftigt wird, das Recht, auf unabhängige und souveräne Art sein eigenes politisches, wirtschaftliches und soziales System aufzubauen.

Im Dokument wird auch gefordert, dass die Verfolgung von internationalen wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen der Insel mit Einrichtungen in Drittländern eingestellt werde, und die US-Bürger werden gebeten, Kuba in diesem Anspruch weiter zu unterstützen.