OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Familienangehörige und Freunde der Opfer des Attentats von Barbados gedenken ihrer auf dem Friedhof Colón der Hauptstadt Photo: Ricardo López Hevia

An jedem 6. Oktober erinnert sich das kubanische Volk an eine der schmerzlichsten Seiten seiner Geschichte mit dem Gefühl der Huldigung an 57 ermordete Kinder des skrupellosen Verbrechens von Barbados, bei dem insgesamt 73 Menschen starben.

Der Tribut, der am Freitagmorgen im Pantheon der Revolutionären Streitkräfte auf dem Friedhof Colón stattfand, vereinte Familienangehörige, Freunde, junge Leute, Mitglieder des Jugendfechtteams und Arbeiter der zivilen Luftfahrt, die den Terrorakt verurteilten, der vor 41 Jahren verübt wurde.

Blumengebinde im Namen des Armeegenerals Raúl Castro und des kubanischen Volkes begleiteten einmal mehr die Forderung nach Gerechtigkeit und den ausdrücklichen Willen, niemals im Kampf gegen den Terrorismus und seine bekannten Urheber nachzulassen, schon gar nicht im neuen Kontext der Täuschungen, die sich, von der Administration Trump ausgehend, gegen Kuba richten.

Fernando González, Held der Republik und Präsident des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) hob in Erklärungen Granma gegenüber die Notwendigkeit hervor, unsere Werte und unsere Geschichte zu verteidigen und eine feste Position beizubehalten bei der Verurteilung und Bekämpfung des Terrorismus, der im Verbrechen von Barbados einen der widerlichsten Akte gegen Kuba zeitigte.

Der antiterroristische Kämpfer bezog sich auch auf die Verpflichtung und das Bemühen, den sozialistischen Charakter unseres Sozialprojektes aufrecht zu erhalten, unabhängig davon, welche Phase die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten gerade durchschreiten.

Auf der Wallfahrt, die unter unablässigem Regen durchgeführt wurde, waren Mercedes López Acea, Mitglied des Politbüros und Erste Parteisekretärin in Havanna, Antonio Becali, Präsident des kubanischen Sportverbandes INDER und die Brigadegeneralin Teté Puebla zugegen, die gemeinsam mit einer hauptstädtischen Abordnung am Gedenken teilnahmen.