OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Lucia Bofen. Foto: Elba Salazar Cuba

INSEL DER JUGEND – Für die Namibianerin Lucia Bofen, eine Überlebende des Massakers von Cassinga im Jahr 1978, das von Südafrikanern im Süden Angolas, wohin sie geflüchtet waren, angerichtet wurde, bedeutete, auf der Insel der Jugend studieren zu können, eine Chance, die ihr der Comandante en Jefe Fidel Castro gab, um später zur Entwicklung ihres Landes beitragen zu können.

Sie ist eine der 22 ehemaligen Stipendiaten dieses afrikanischen Landes, die zur Insel der Jugend gekommen sind, um die vier Jahrzehnte des internationalistischen Schulprogramms zu feiern, das über 50.000 Kindern und Jugendlichen verschiedener vom Kolonialismus geschädigten Ländern zugute kam.

Bei einem Treffen mit Dozenten und Studenten in der Pädagogikschule Martha Machado, erinnerten die Namibier an ihre Erlebnisse und versicherten, dass sie kaum lesen und schreiben konnten, als sie Ende der 70er Jahre auf der Insel ankamen, wo man ihnen nicht nur Kultur bot, sondern auch Liebe entgegenbrachte, als sie vom Heimweh gequält wurden.

Die Namibier hatten die Gelegenheit, sich mit ihren ehemaligen Professoren und dem Personal ihrer alten Schulen auszutauschen, was sie sehr bewegte. Sie trafen auch mit Medizinstudenten zusammen, mit denen sie auf einem antiimperialistischen Tribunal die Kuba seit über einem halben Jahrhundert von den Vereinigten Staaten auferlegte Blockade anprangerten.

Auf der Insel der Jugend finden Aktionstage statt, um den 40. Jahrestag der internationalistischen Schulen zu begehen. Ehemalige Studenten aus Mosambik und Nicaragua sowie ehemalige Stipendianten anderer Länder werden ebenfalls die Insel besuchen, um an der zentralen Veranstaltung auf dem El Pinero Platz teilzunehmen, in der Hauptstadt einer solidarischen Insel, die Zukunft geschmiedet hat.