OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Cubaminrex

Der stellvertretende Außenminister Kubas Rogelio Sierra Díaz bezeichnete den Gesetzentwurf «Nicaraguan Invesment Conditionality Act», eine als „Nica Act“ bekannte Gesetzesinitiative,als einen offensiven und rücksichtslosen Akt der Einmischung, seitens der Vereinigten Staaten gegenüber dem Volk Nicaraguas, der die Souveränität und die elementarsten Normen des Völkerrechts verletzt.

„Am 3. Oktober verabschiedete das US-Repräsentantenhaus einstimmig den „Nica Act“, der eine vom US-Gebiet ausgehende Aggression gegen eine Nation Unseres Amerikas darstellt“, sagte Sierra vor der Presse.

Er erklärte außerdem, dass diese neue Aggression die Bedingungen dafür schaffen soll, dass, wenn der Senat dem zustimmt und der Entwurf Gesetz wird, Nicaragua keinen Zugang mehr zu internationalen und US- Finanzanleihen haben kann. Dies komme der Anwendung einer Wirtschafts- und Finanzblockade gleich und stelle eine einseitige Zwangsmaßnahme gegen ein lateinamerikanisches und karibisches Bruderland dar.

„ Es handelt sich um eine irrationale und schädliche gegen das Volk Nicaraguas gerichtete Maßnahme“, bemerkte er.

„Die Regierung Kubas bekräftigt die von Außennminister Bruno Rodríguez Parrilla am 22. September bei der Generaldebatte der 72. Sitzungsperiode der UNO-Vollversammlung in New York vorgebrachte Anklage“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass Kuba die Verabschiedung dieser Initiative verurteile und die bedingungslose Unterstützung und Solidarität der Regierung und des Volkes von Kuba mit dem Brudervolk Nicaraguas und seiner von Präsident Daniel Ortega Saavedra, der Vizepräsidentin Rosario Murillo und der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront geführten Regierung bekräftige.

Sierra nutzte die Gelegenheit den Bruderländern Nicaragua, Honduras und Costa Rica eine Botschaft des Mitgefühls und der Solidarität wegen der vom Tropensturm Nate verursachten Opfer zu übermitteln.