OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ventura de Jesús García

MATANZAS – Eine ersehnte Nachricht. Am Mittwoch gegen 15 Uhr wurde nach zweiwöchigen intensiven Reparatur- imd Sanierungsarbeiten das Wärmekraftwerk Antonio Guiteras mit dem Nationalen Elektroenergiesystem synchronisiert.

Wie zu erwarten war, rief das Ereignis bei den Arbeitern und dem Leitungspersonal dieser Einheit großen Jubel hervor. Hinter ihnen lagen lange Arbeitstage, in denen sie die Blöcke nach den durch Hurrikan Irma hervorgerufenen Schäden wiederherstellten. „Wir sind ausgesprochen zufrieden, denn wir erfüllten die heldenhafte Aufgabe, die wir uns stellten“, sagte Alejandro Ventosa, der seit der Einweihung des Wärmekraftwerks hier arbeitet und den Titel Held der Arbeit der Republik Kuba innehat.

Rubén Campos Olmo, Generaldirektor des Kraftwerks, lobte die Arbeit aller Kräfte, die diesen ersten Abschnitt der Wiederherstellung ermöglichten, welcher darin bestand, die Pumpe der Linie Nummer zwei in Betrieb zu setzen, womit etwa 200 Megawatt erzeugt werden, und versicherte, dass in sechs Tagen die andere Pumpe ebenfalls die Arbeit aufnimmt.

Er erläuterte, dass sie auf diese Weise die so ersehnte Stabilität und Zuverlässigkeit der Energieerzeugung garantieren würden. „Jetzt erwartet alle Welt von uns, dass wir in dieser Etappe ebensolche Ergebnisse erzielen wie in der vorhergehenden“, sagte er.

Insbesondere erwähnte er die Aufgaben der Säuberung sämtlicher Rohrleitungen, Kanäle und anderer Räume, die voller Ablagerungen waren, die von den Wellen angespült worden waren, und erklärte, dass bisher mehr als 14 000 Kubikmeter Schutt abgetragen worden seien. Ebenfalls bezog er sich auf die Notwendigkeit, die Fertigstellung der provisionellen Abdeckung zum Schutz der Pumpen und sonstigen Anlagen des Pumpenhauses, wo das Meerwasser zirkuliert, zu beschleunigen.

Das im März 1988 eröffnete Wärmekraftwerk Antonio Guiteras ist der Block mit der größten Stabilität, der zum Nationalen Elektroenergiesystem beiträgt.