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Miguel Díaz-Canel Bermúdez bewertete die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks Antonio Guiteras, das durch Hurrikan Irma schwer beschädigt wurde Photo: Ventura de Jesús García

MATANZAS - Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez versicherte, dass die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks Antonio Guiteras, das schwer vom Hurrikan Irma beschädigt wurde, in diesem Moment höchste Priorität genieße Antonio.

„Es ist sehr schwierig, die Stromerzeugung, die dieses Kraftwerk normalerweise leistet, zu kompensieren. Gerade jetzt besteht Nachfrage nach mehr Strom, als man garantieren kann, da noch nicht alle Schaltkreise aktiviert werden können, sagte er.

Díaz-Canel überprüfte am Mittwoch den Fortgang der Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme dieses Werks und betonte, wie wie wichtig es sei, dieses Kraftwerk so schnell wie möglich wieder funktionstüchtig zu machen, weil es direkte Auswirkungen auf die Bevölkerung und viele Produktionsprozesse habe.

Der Ingenieur Alcides Meana Báez führte aus, dass man die Trümmer des sogenannten Zirkulationshauses bereits beseitigt habe und zur Zeit die technische Überprüfung der Motoren durchführe, um sich anschließend mit den Pumpen, die das Meerwasser zu den Kühltürmen pumpen, zu beschäftigen.

Bei einem Rundgang durch das am schwersten verwüstete Gebiet und andere Orte der Stromerzeugung erfuhr Díaz-Canel von den vielen technischen Details, die für die Wiederinbetriebnahme des Blocks erforderlich sind.

Er maß der Leistung der Techniker und des Bedienungspersonals besondere Bedeutung zu und lobte die Schnelligkeit, mit der die Behörden der Provinz die vorbereitenden Schritte zur Bereinigung dieser schweren Beeinträchtigung in die Wege geleitet hätten. Auf diese Weise sei kostbare Zeit gewonnen worden.

Trotz des Ausmaßes und der Schwierigkeiten der Arbeiten akzeptierte der Direktor des Kraftwerks Rubén Campos den Vorschlag den ersten Vizepräsidenten, alles Menschenmögliche zu tun, um das Datum der Inbetriebnahme vorzuverlegen, ohne dass dabei die Qualität der Arbeit beeinträchtigt würde.

Nachdem er eine Reihe von Ideen unterbreitet und und die vor ihm liegenden Herausforderungen abgewogen hatte, sagte er: Wir werden es schaffen.

Am selben Tag legte die höchste Führung des Verteidigungsrats der Provinz eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Beeinträchtigungen vor, die der Hurrikan in der Provinz verursachte und die Lösungen, wie sie sich für jedes einzelne Gebiet darstellen.

Der Direktor des Elektrizitätswerks von Matanzas Boris Meneses gab bekannt, dass am Mittwoch 89 der 174 Schaltkreise der Provinz zur Aktivierung bereit seien und dass die größte Schwierigkeit im Defizit bei der Stromerzeugung bestehe.

Er sagte, dass die Kreise Martí, Perico, Limonar und Pedro Betancourt noch nicht erreicht worden seien und dass im Fall der Halbinsel Varadero man bereits begonnen habe von hinten nach vorne zu arbeiten, wobei das historische Zentrum eine Priorität darstelle, das auch ein touristischer Ort mit vielen Bäumen sei, die den Feind Nr. 1 der Elektrizität bildeten.

Deswegen habe man Brigaden aktiviert, die beim Beschneiden und Entfernen der Bäume von den Leitungen helfen, sagte er.

Díaz- Canel lobte die Art und Weise, wie die Provinz diese Situation bewältigt hat und drängte, schnell an dem Aufsammeln der Trümmer zu arbeiten, um eine gesunde Umwelt zu garantieren.