OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die ständige Anwesenheit der Führung in den am meisten beeinträchtigten Orten, hat das Vertrauen vermittelt, dass wir aus der Katastrophe herausfinden und vorankommen. Foto: Ángel Freddy Pérez Cabrera

VILLA CLARA.— Man kann eine solche Verwüstung kaum glauben. Drei Tage, in denen wir die ganze Provinz Villa Clara durchwandert haben, ermöglichen uns, ganz aus der Nähe eine Einschätzung der Schäden zu machen, die diese ungeheuren Naturgewalten verursacht haben, die mit einem Schlag Städte und Dörfer dieser Provinz vernichtet haben.

Zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume, Dächer, die weggeflogen sind, Menschen, die alles verloren haben. Ortschaften wie Caibarién, Sagua la Grande, El Santo, Carahatas, La Panchita, Remedios ja sogar Santa Clara, um nur einige Beispiele zu nennen, finden sich jetzt unter Trümmern wieder. Villa Clara schmerzt, und es schmerzt sehr.

Die Häuser in der Nachbarschaft werden nicht mehr so wie früher sein; das jener Frau, die in bescheidenen Verhältnissen lebte, die Schule, in der die Kinder des Viertels lernten, das Krankenhaus, der Laden an der Ecke, das Freizeitzentrum oder der Campingplatz von Corralillo. Die Zerstörung ist so groß gewesen, so beeindruckend, dass sie einen ergreift.

Aber Villa Clara gibt es noch, es lebt, und solange es Menschen wie Alfredo González gibt, ist nichts verloren. Er, dessen Leben gerettet wurde, weil sein Nachbar ihm Obdach gewährte, der sah, wie sich die Menschen inmitten gewaltiger Windböen zu Hilfe eilten, der von den wahrhaftigen Heldentaten hörte, die die Menschen in Caibarién vollbrachten, um die Gewalt des Windes und der Wellen aushalten zu können, der stolz auf seine Geburtsstadt Remedios ist, ihre Kirche, ihre Geschichte, auf seine Freunde ist, weiß, dass nichts uns daran hindern wird, wieder aufzuerstehen.

Und wie Alfredo gibt es Tausende und Abertausende Bewohner von Villa Clara, die bereit sind, die Größe dieser Region, die die Ehre hat, die sterblichen Überreste Ches und seiner Kampfgefährten zu bewachen, zurückzugewinnen, denn, wie Fidel sagen würde, im Verlauf der Geschichte ist dies das Gebiet gewesen, das alle Schwierigkeiten und Hindernisse besiegt hat und dieses Mal wird es nicht anders sein.

Die Winde von Irma haben viele Dinge mitgenommen, aber was sie diesem Volk nicht wegnehmen konnten war sein Glaube und seine Zuversicht, voranzukommen. Um dies zu erreichen ist da die Magie der Solidarität und alle Hände haben sich zusammengesschlossen, wie Guillén es gefordert hat, um das Wunder zu schmieden, ein noch schöneres Villa Clara zu erhalten.