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Artemisa -Obwohl der berühmte Orchideengarten von Soroa von den Hurrikanen Gustav und Ike heimgesucht wurde, sind dort heute über 450 Arten der sogenannten Aristokratin der Blumen zu finden, die von kubanischen und ausländischen Touristen gleichermaßen bewundert werden

Der größte Garten seiner Art in Kuba beherbergt aus Kuba stammende und exotische Exemplare, darunter auch einige Hybriden, erklärt die Direktorin der Einrichtung Elaine González.

„Es handelt es sich hierbei um ein wertvolles Erbe, das insbesondere Naturliebhaber dieser großen Pflanzenfamilie anzieht, die man ihrem kurios modifizierten Blütenblatt erkennt.

Im Jahr 2008 haben die Hurrikane Teil der Vegetation des Ortes zerstört, aber die Orchideenkollektion konnte dank der Fürsorge der Spezialisten überleben.

Nach dem Durchzug der Hurrikane“ erinnerte sich Elaine González „war es dringend erforderlich die Gärten und andere Bereiche zu restaurieren, die im Jahr 2016 von fast 50.000 Besuchern aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich besucht wurden, die kubanischen Besucher nicht mitgerechnet.

Die Besucher werden bei ihrem Gang die Pfade entlang von ausgebildeten Führern begleitet, die ihnen einen Eindruck von der Diversität der Orchideen in diesem Garten vermitteln sollen, der auch andere botanische Familien beherbergt.

Wir möchten auch den Informationsaustausch bei Themen wie dem Erhalt der Orchideen mit Fachleuten von Universitäten und Gärten anderer Länder vertiefen“, sagte Gónzález zum Schluss.

Mit der Einrichtung dieses botanischen Gartens wurde 1943 begonnen und ein Jahr später wurden die ersten vom Gründer des Gartens Rechtsanwalt Tomás Felipe Camacho erworbenen Blumen gepflanzt. (PL)