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Verschiedenartige Fahrzeuge sind auf der neuen Straße unterwegs Photo: del autor

MAISÌ, Guantánamo – Die Straße Yunurí – Jabo Claro, eine der schwierigsten und zugleich wichtigsten Arbeiten, die in der Provinz nach dem Durchzug des Hurrikans Matthew ausgeführt wurden, ist nunmehr von den verschiedensten Fahrzeugarten benutzbar.

Das stellte Granma bei einem Besuch des neuen Straßensegments fest, dessen Zweck es ist, die Route über den gefährlichen La Boruga Hügel zu umgehen und Maisí über die Nordküste mit dem Bus oder anderen Vehikeln zu erreichen.

Konstrukteure aus Villa Clara und Santiago de Cuba arbeiten immer noch an den letzten Metern des Dammabschlusses und die aus Guantánamo an der Pflasterung und der Gestaltung der Straßengräben.

Frank González Alfonso, der technische Chef aus Villa Clara, informierte uns, dass die Ausführung der Straßenbauarbeiten in der ersten Septemberwoche beendet sein werde und dass deren Fortschritte es ermöglicht hätten, Kräfte der Provinzen Granma und Las Tunas abzukommandieren, die an der Abzweigung tätig waren.

Er erklärte, er habe bei all seiner Erfahrung als Ingenieur niemals zuvor an einem derart schwierigen und gefährlichen Projekt gearbeitet wie diesem. Für das 4,5 km lange Teilstück sei es nötig gewesen, annähernd 800.000 Kubikmeter Erde und Steine zu bewegen, mit Sprengstoff ganze Trakte von Kalkstein auszugraben, darunter eine Passage von mehr als 40 Metern, und viel mit Bulldozern und anderem schweren Gerät am Rande des Abgrunds zu arbeiten.

Monate härtester Arbeit lägen hinter ihnen mit einem Pensum von 10 bis 12 Stunden am Tag bei hohem Risiko für den Bautrupp in dem schroffen Gelände. Man habe im November damit begonnen, das Gestein aufzubrechen, um die Trasse freizulegen. Dann habe man mit den Aufschüttungsarbeiten für den Erdwall begonnen, anfangs noch in weniger hohen Bereichen, später dann – unter Verwendung von Sprengsätzen – in höheren, wie Diosdado Machado Rodríguez und Pablo Ruiz Pérez, auch sie aus Villa Clara und Mitglieder des Kontingents Leoncio Vidal Claro, berichteten. Die Yumurí-Jobo Claro Straße ist acht Meter breit und auf einer Breite von sechs Metern asphaltiert.