OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Von verschiedenen Punkten der Stadt sinddie zwei riesigen Fahnen zu sehen Photo: Eduardo Palomares

SANTIAGO DE CUBA - Tausende Bewohner Santiagos feierten gestern den 91. Geburtstag des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz mit einem großangelegten Programm zu seinen Ehren, das seinen Höhepunkt vor dem Stein auf dem Friedhof Santa Ifigenia hatte, in dem seine Asche ruht.

Früh am Morgen fand die Hissung der kubanischen Fahne und der Fahne der Bewegung des 26. Juli statt. Beide haben eine Breite von fünf und eine Länge von zehn Metern und sind die größten, die in diesem Gebiet auf Fahnenstangen von 25 Metern wehen. Sie stehen auf einer Anhöhe von Puerto Boniato, genau an dem Ort, an dem Fidel bei seiner ersten Wahl zum Abgeordneten des kubanischen Parlaments zum Volk gesprochen hat.

Bei einem vom ersten Parteisekretär der Provinz Lázaro Expósito Canto angeführten Rundgang konnte man vom zentral gelegenen Plaza de Marte sehen, wie 15 Lokalitäten, die einst der Verwaltung dienten, in Einrichtungen verwandelt wurden, die verschiedenen Dienstleistungen im gastronomischen und Freizeitbereich für die Bevölkerung anbieten.

Am Sitz des Kreisparlaments, des ehemaligen Rathauses, von wo aus Fidel am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution ausgerufen hatte, wurde die Ausstellung „El Caballo“ des nationalen Kunstpreisträgers Nelson Donínguez und des Fotografen Vicente González eingeweiht.

Am Ende des Tages schenkten die Mitglieder der Kindertheatergruppe La Colmenita dem unvergesslichen Führer der Kubanischen Revolution das Stück „La Colmena te ve“ , das eine Auswahl der besten Szenen der Gruppe zeigt. Aufführungsort war die ehemalige Moncada Kaserne, die damals von Fidel und seinen Kampfgefährten gestürmt wurde.

„Genau wie vor einem Jahr als wir ihm zu seinem 90. Geburtstag eine Lehrstunde über Martí widmeten, so wollten wir ihm, dem besten Schüler José Martís, heute eine andere Lehrstunde schenken und wir wollten im Namen aller Kinder, das Beste von uns dem Vater aller Kubaner, Fidel, übergeben“, sagte Carlos Alberto Cremata, der Direktor der Kindertheatergruppe.

BIRÁN

Birán, der Ort, wo der Führer der Kubanischen RevolutionFidel Castro Ruz vor 91 Jahren geboren wurde, atmet in Ehrung eines der größten Männer, die die Menschheit hervorgebracht hat, Treue, Vaterlandsliebe und kubanische Identität aus. Hier kamen an diesem Tag Gruppen von Jugendlichen und Bewohner der Gegend zu diversen politisch-kulturellen Akten zusammen.

Unter anderem wurde das Buch „Profeta de la aurora“ (Prophet der Morgenröte) von Antonio López, dem Historiker Biráns vorgestellt, in dem das Leben Fidels über seine Kindheit an diesem Ort einen weiteren Beweis für die tiefen Gefühle liefert, die er der Gegend gegenüber empfand, die ihn aufwachsen sah. Neue Mitglieder des Verbandes Junger Kommunisten erhielten an diesem Sonntag ihren Mitgliedsausweis und die Kindertheatergruppe „Los Sueños de Holguín“ beeindruckte die Anwesenden mit ihrem Können. (ACN)