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Seit 1992 richtet die Karawane ihre Solidaritätsinitiativen auf Kuba. Foto: Archiv

HAVANNA – Die 28. Karawane der Freundschaft USA-Kuba, die von Pastors for Peace angeführt wird, traf gestern im Karibikland ein. Ziel ist die Unterstützung der Forderung nach Beendigung der von Washington auferlegten Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade.

Die Karawane kam aus Mexiko nach Kuba und wird zwei Wochen lang auf der Insel verweilen.

Als Teil ihrer Aktivitäten wird die Gruppe mehrere kubanische Provinzen bereisen und sich mit Bürgern, Vertretern von Kirchen und kultureller Einrichtungen treffen.

Wie die Direktorin der Pastors for Peace Gail Walker ausführte, werden sie von der Regierung des Präsidenten der USA Donald Trump fordern, dass die von seinem Vorgänger Barack Obama erreichten Fortschritte beibehalten werden und es den Bürgern jenes Landes gestattet werde, frei nach Kuba zu reisen.

Walker fügte hinzu, dass die Karawane eine symbolische Spende von dringend benötigten Medikamenten nach Kuba bringt, als Protest gegen die noch immer gültigen Einschränkungen der US-amerikanischen Blockade.

Die Karawane der Freundschaft begann im April dieses Jahres eine Rundfahrt durch 50 US-amerikanische Städte, um über die kubanische Realität und die Bestrebungen Trumps zu berichten, den beginnenden Prozess der Normalisierung der bilateralen Beziehungen umzukehren.

Pastors for Peace entstand im Jahre 1988 als ein Projekt der Interreligiösen Stiftung für die Gemeinschaftsorganisation, die damals vom 2010 verstorbenen Reverent Lucius Walker geleitet wurde.

Seit 1992 richtet die Karawane Pastors for Peace ihre Solidaritätsinitiativen auf Kuba, mit dem Ziel, die Blockade der USA gegen Kuba zu bekämpfen.