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Photo: CUBARTE

Experten und Gelehrte aus diversen Ländern werden am Donnerstag zum Beginn des XVI.Internationalen Kolloquiums Ernest Hemingway in der kubanischen Hauptstadt zusammenkommen, das sich dem Leben und Werk des Nobelpreisträgers für Literatur widmet.

Referenten aus Italien, Japan, Spanien, Argentinien, den Vereinigten Staaten und Kuba werden den Schwerpunkt ihrer Vorträge auf das Leben Hemingways als eines Weltbürgers, auf sein literarisches Werk und den Erhalt und die Museologie der dem Autor gewidmeten Kollektionen legen.

An diesem ersten im Hotel Ambos Mundos organisierten Tag ragt besonders der Beitrag von Valerie Hemingway, der persönlichen Sekretärin des Schriftstellers und Ehefrau seines jüngsten Sohnes hervor.

Für heute ist ebenfalls eine Ehrung des kubanischen Schriftstellers Enrique Cirules vorgesehen, bei der einige seiner mit Hemingway in Verbindung stehenden Titel vorgestellt werden darunter auch „Hemingway, dieser Unbekannte“.

Bis zum Sonntag ist das im historischen Zentrum der Stadt gelegene Hotel, das gern von Hemíngway frequentiert wurde, Ort des akademischen Programms und verschiedener mit dem Event in Verbindung stehender Aktivitäten.

Dazu gehören Besuche verschiedener Orte, die von Hemingway regelmäßig aufgesucht wurden, wie die Bodeguita del Medio, das Restaurant Floridita und die Villa in Cojímar.

Das Kolloquium, das alle zwei Jahre stattfindet, ist dieses Mal dem 80. und 65. Jahrestag der Herausgabe von „Haben und Nichthaben“ und „Der alte Mann und das Meer“ gewidmet sowie dem 55. Jahrestag der Gründung des Ernest Hemingway Museums in der Finca Vigía, wo der Autor mehr als zwei Jahrzehnte lebte.