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Die Wiederherstellung der Bucht wird eine Verbesserung bei den Zulieferungen an die Stadt Baracoa bringen Photo: Juvenal Balán

BARACOA, Guantánamo- Arbeiter des zum Bauministerium gehörenden Nationalen Unternehmens für Meerestechnische Arbeiten beginnen mit der Ausbaggerung und mit Arbeiten zum Schutz des Hafens von Baracoa, die von großer Bedeutung für die Wiederherstellung der Küstenschifffahrt in diesem Gebiet sind.

In den letzten Jahren hat der Tiefgang der Bucht von Baracoa als Folge der Flussablagerungen erheblich abgenommen. Diese Situation führte dazu, dass die Hafentätigkeit sich auf die sporadische Ankunft von kleinen Schiffen reduzierte und infolgedessen der größte Teil der Versorgung des Kreises über die Straße erfolgen musste.

Die Ausbaggerung beginnt jetzt in der zweiten Junihälfte und wird Ende November beendet sein; damit könnte die Hafentätigkeit zu Beginn des nächsten Jahres wiederaufgenommen werden.

Nach Fertigstellung der Arbeiten wird es möglich sein, dass Schiffe bis zu 80 m Länge, 12 m Breite und 4,27m Tiefe anlegen können.

Der Direktor des Büros für Meeresstudien und Projekleiter Emilio Rodríguez Peña schätzt ein, dass etwa 100.000 Kubikmeter Material aus der Bucht gehoben werden muss, um den nötigen Tiefgang zu erreichen. Baracoa, das oft unter dem Mangel an Sand leidet, steht vor der Herausforderung die Aushebung dieser Ressource so gut wie möglich zu nutzen.

Die Arbeiten beinhalten den Bau einer Schutzbarriere gegen die Wellen sowohl für die Bucht als auch für die Schiffe beim Anlegemanöver.

Diese Schutzbarriere aus vorfabrizierten Elementen wird 116 m lang, 10 m breit sein und 2,7m über dem Meersspiegel herausragen.

Innerhalb der Arbeiten ist außerdem vorgesehen, ein altes Schiff, das sich in der Nähe des Kais befindet und in Auflösung begriffen ist, auszuheben, da es schon seit Jahren so nicht mehr die Bucht schützen kann und sie heute nur noch verunstaltet.