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Photo: Tomado de www.inaf.co.cu

HAVANNA – Über 600 kubanische und ausländische Delegierte nehmen am Internationalen Agroforst Kongress teil, der vom 13. bis 16. Juni im Kongresspalast von Havanna ausgetragen wird.

„Der Event wird Spezialisten, Akademikern, Unternehmern und Erzeugern die Gelegenheit geben, sich darüber auszutauschen, wie die Qualität und die Leistung der produktiven Ketten gesteigert werden kann“, sagte gegenüber der Presse Humberto García Corrales, Generaldirektor des Nationalinstituts Land- und Forstwirtschaftlicher Forschungen (INAF).

Er stellte fest, dass am Treffen Vertreter aus 19 Ländern teilnehmen werden, unter denen Mexiko, Kolumbien, Chile, Argentinien, Costa Rica, Ecuador, Äthiopien, Kongo, die USA, Deutschland, Frankreich und Italien hervorzuheben sind.

Bezüglich der zu behandelnden Themen erwähnte er Erhaltung der Wälder und Gesellschaft, Energieproduktion und forstwirtschaftliche Biomasse, Biodiversität und Ökosystemische Leistungen, Plagen und Krankheiten, Handhabung von Kakaoplantagen, Bienentrachtpflanzen und Klimawandel.

Der Kongress schließt das VII. Internationale Treffen Junger Forscher der Land- und Forstwirtschaft, VII. Internationale Bienenzucht Symposium und den III. Kaffee- und Kakaokongress ein.

Wie García Corrales ausführte, arbeitet das INAF an 52 Forschungsprojekten, die hauptsächlich auf die Anforderungen des Unternehmenssystems und die Interessen der nationalen Programme gerichtet sind, um bessere Ergebnisse im Anbau von Kaffee, Kakao und in der Forstwirtschaft zu erzielen.

Ebenso erläuterte er, dass sie den Austausch und die Zusammenarbeit mit Vietnam, Italien und Frankreich pflegen und mittels der Projekte „Lebendiger Mangrovenwald“ und „Landschaften zusammentragen“ Beziehungen zur kubanischen Umweltagentur mit dem Ziel des Schutzes der Ökosysteme unterhalten.