OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Yaimí Ravelo

Die Rolle auszuwerten, die die Juristen im aktuellen Kontext verantwortlich ausüben müssen, streng an die Ethik, den Kampf gegen alle Anzeichen von Korruption und die Stärkung der Istitutionenstruktur gebunden, hat für den Nationalen Juristenverband Kubas (UNJC) Priorität.

In einem besonderen Redebeitrag hob Dr. Eusebio Leal Spengler bei der Eröffnung die unauflösliche Verbindung zwischen Martí und Fidel hervor, für die das Recht Grundlage ihrer politischen Formung war und die von der unaufschiebbaren Notwendigkeit überzeugt waren, uns in der Geschichte wieder zu entdecken.

Er betonte, dass beide Führer große Anstrengungen unternahmen, um die Einheit zu erreichen und bei Fidel hob er die Bedeutung seines Konzepts der Revolution hervor, „ein Konzept, das wir weder dogmatisieren noch zu einem bloßen Lippenbekenntnis verwandeln dürfen, sondern vielmehr Zeile für Zeile aufschlüsseln müssen, um hinter jeder einzelnen eine Quelle des Denkens und Handelns für heute und morgen zu finden“.

Der Präsident der UNJC José Alexis Ginarte Gato unterstrich bei seiner Vorstellung des Zentralen Berichts die Rolle, die die Juristen „in der sozialistischen und gedeihlichen Gesellschaft, die wir aufbauen“, einnehmen müssen, ausgehend von der „ideologischen Stärke, der Einhaltung der Ethik, der beruflichen Fortentwicklung, der Wachsamkeit bei Problemen, die in Verbindung mit dem juristischen System stehen, sowie die Verbannung bürokratischer Praktiken und antiquierten Denkens“.

Dr. Johana Odriozola Guitart sprach über die Beteiligung der Juristen bei der Aktualisierung des ökonomischen Modells und betonte deren Verantwortung, „ den aneinandergereihten, komplexen, sehr breit ausgeführten und in ihrer Gesamtheit unverständlichen Rechtsordnungen“ ein Ende zu bereiten, damit die Normen korrekt angewandt werden können.