OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

„Die Dokumente, die wie analysieren, gestalten die Zukunft des sozialistischen Modells unseres Landes“, sagte der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo Hernández während der Diskussion über dieKonzeptualisierung des Ökonomischen und Sozialen Kubanischen Modells der Sozialistischen Entwicklung und den Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei und der Revolution für den Zeitraum 2016-2021 mit Abgeordneten der Kommissionen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Technologie und Umwelt und Fürsorge für Jugend und Kindheit und Gleichberechtigung der Frau.

„Dies sind keine statischen Dokumente, sie können verändert werden, wenn der Lauf der Zeit es erfordert und die Konzepte können modifiziert werden, es können neue Fragen eingebracht werden, wenn sich im nationalen und internationalen Kontext neue Aspekte ergeben“, fügte Lazo hinzu.

Er sagte weiter, dass man während des Prozesses auf Spezialisten zurückgegriffen habe, die vom historischen, ökonomischen und sozialen Standpunkt wertvolle Beiträge geliefert hätten ... was die Konzeptualisierung angehe, so sei über 90% ihres Inhalts modifiziert worden.

Der Abgeordnete für Santiago de Cuba Eduardo Torres-Cueva wies darauf hin, dass alles, was erreicht wurde, auf die Stärke des kubanischen Bildungssystems zurückzuführen sei, das es erlaube von einem hohen Niveau beim Fachpersonal zu sprechen und er betonte auch dessen Auswirkungen im kulturellen, politischen und ideologischen Bereich und als Waffe gegen die feindliche Propaganda.

Die Abgeordnete Idaliena Díaz Casamayor für Guantanamo betonte, dass es notwendig sei, dass das unternehmerische System vom Volk kontrolliert werde, wie dies explizit für den Haushalt und für die Rolle, die die Volksräte dabei einnehmen, erklärt sei. Dieser Punkt trete an verschiedenen Stellen des Dokuments unter der Prämisse der demokratischen Beteiligung auf und dem, dass die Unternehmen Eigentum des ganzen Volkes seien und deswegen dieses das Recht habe, an den Prozessen dieser Einrichtungen beteiligt zu sein.

Zu diesem Thema betonte auch die Abgeordnete für die Insel der Jugend Mirta Millán, dass die Kontrolle des Volkes alle betreffe und sie sprach über die Faktoren in jedem Bezirk, wie dies zu erreichen sei. Auch Eulogio Pimentel, der Abgeordnete für Nuevitas in Camagüey hob die Notwendigkeit hervor, dass die interne staatliche und soziale Kontrolle sich in der Verwaltung und den Rechenschaftsberichten widerspiegeln, als Garant der Transparenz und Effizienz der politischen Kontrolle auf allen Ebenen.

Die Abgeordnete für Habana del Este Liset Martínez legte den Schwerpunkt auf einen der Abschnitte, der die Beziehungen und die Verpflichtungen der Unternehmen gegenüber dem Staat behandelt.

Toledo Díaz machte deutlich, dass man sich nicht in einem Modell befinde, aus dem der Staat sich fernhalte, Die Unternehmen bekämen Autonomie, damit sie effektiver würden, aber dabei gehe man davon aus, dass sie die Aufgaben, die der Stadt ihnen zuerkenne, verantwortlich erfüllten, denn es sei der Staat, der sie kontrolliere.

Die Abgeordneten Martha del Carmen Mesa und Miguel Barnet sprachen über die Verpflichtungen gegenüber der Geschichte und der Verteidigung der nationalen Symbole.