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GUANTÁNAMO – Mehr als 8.500 Hektar wurden im letzten Jahr und den ersten vier Monaten dieses Jahres in dieser Provinz von den Maßnahmen zur Verbesserung des Bodens begünstigt.

Die Maßnahmen hätten 6 430 Hektar im Jahr 2016 und 2.081 Hektar in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres betroffen, sagte der für Bodenerhaltung in der Provinz zuständige Direktor Teudy Limeres Jiménez.

Der Experte führte weiter aus, dass zu den dabei wichtigsten durchgeführten Maßnahmen, die Anwendung von Wurmmist, Kompost und anderer organischer Düngemittel sowie die Korrektur der Drainagekanäle, besonders in den landwirtschaftlichen Gebieten des Tals von Guantanamo, wozu auch die Zuckerrohrfelder gehört hätten.

Zu den am häufigsten benutzten Praktiken des Bodenerhalts zählten die Korrektur der Gräben, der Umfang der Aussaat und der Pflanzenbewuchs sowie die Errichtung lebender und toter Barrieren.

Von dem gesamten Gebiet betrifft ein großer Anteil die Zeit nach dem Durchzug von Hurrikan Matthew. Das habe den Einsatz einfacherer Konservierungsmaßnahmen wie die Abriegelung der vom Hurrikan gefällten Bäume erfordert, sagte der Bodenspezialist Antonio de Jesús Leyva Granado.

Diese letzte Maßnahmen betrafen hauptsächlich die Anbaugebiete für Kaffee, Kakao und die Waldgebiete, vor allem in den am meisten vom Hurrikan geschädigten Gebieten um Baracoa und Maisí.

Das Programm zum Bodenerhalt und Bodenverbesserung wird im ganzen Land mit Millionenbeträgen des Staates finanziert. Nur in dieser östlichen Provinz wurden dafür im vergangenen Jahr 4.294.000 Pesos zur Verfügung gestellt.